Uwe Schäffer übernimmt die Leitung des Baubetriebshofes in der Kreisstadt Eschwege

Ein stückweit heimkommen

Führungswechsel: Uwe Schäffer leitet jetzt den Baubetriebshof der Kreisstadt Eschwege. Zu den Aufgaben des städtischen Eigenbetriebs gehört unter anderem die Müllabfuhr. Foto: Sagawe

Eschwege. Als Uwe Schäffer vor 25 Jahren seine erste Stelle nach der Ausbildung in der Bauverwaltung der Kreisstadt Eschwege antrat, gehörte der Baubetriebshof zu dieser Abteilung. Vor acht Jahren wurde der Bauhof in einen städtischen Eigenbetrieb ausgegliedert und Schäffer in dieser Woche Leiter des Unternehmens.

„Die neue Tätigkeit ist ein stückweit heimkommen für mich“, sagt Schäffer. Beim ersten Rundgang durch die neue Wirkungsstätte sei ihm aufgefallen, „wie unglaublich groß das hier ist.“ 63 Mitarbeiter erledigen mit einem modernen Fahrzeug- und Maschinenpark die unterschiedlichsten kommunalen Aufgaben in der Kreisstadt Eschwege und darüber hinaus - von der Müllabfuhr über die Grünflächenpflege und die Straßenunterhaltung bis hin zum winterlichen Räumdienst.

„Ein großes Thema ist die interkommunale Zusammenarbeit“, erklärt Schäffer, „der Radius ist viel größer geworden, hat ganz andere Dimensionen angenommen.“ Er beschreibt die Kooperation mit der Gemeinde Berkatal, die Erledigung der Aufgaben des früheren Feldwegeverbandes und denkbare Modelle bei der Zusammenarbeit mit anderen Kommunen.

„Unsere unmittelbaren Nachbarn sind unsere nächsten Ansprechpartner“, sagt Schäffer, für den der Bauhof „ein Teil des Konzerns Eschwege“ ist. Der Eigenbetrieb könne ganz viele Aufgaben übernehmen, besitze Spezialmaschinen, die kleine Kommunen sich nicht leisten könnten.

Und Bürgermeister Alexander Heppe ergänzt: „Wir verstehen den Baubetriebshof als Dienstleister in der Region. Wir sind da, um zu helfen, haben das Know-how und Personal.“ Es werde Teil seines Jobs sein, mit diesem Wissen und Können zu werben und so die Nachfrage bei potenziellen Kunden des Bauhofs anzuregen, so Schäffer, der sagt, er habe „einen sehr gut aufgestellten Laden übernommen“.

Und auch für den Umgang mit den Mitarbeitern hat Schäffer klare Vorstellungen: Er wolle mehr dort sein, wo die Beschäftigten arbeiten, nicht in bewährte Abläufe eingreifen, nur um etwas zu verändern. Und grundsätzlich gelte: „Ich möchte, dass meine Leute mit Spaß zur Arbeit kommen und ihre Kreativität entwickeln.“

Von Harald Sagawe

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