Fußweg entlang der Werra zum Schlosspark in Eschwege ab Freitag für Spaziergänger frei

57 Stufen zum Türmchen

Sanierung: (von rechts) Dirk Ruhlandt, Joachim Zeuch, Albert Rimbach (alle Bauhof) und Engelbert Thielemann (Stadtverwaltung) freuen sich über den Baufortschritt. Tom Höch verteilt Edelsplitt, Christian Dietel trägt den flüssigen Asphalt auf. Foto: Sagawe

Eschwege. Vom morgigen Freitag an ist der Fußweg zwischen Schlossmühle und -park in Eschwege wieder geöffnet. Nach fast eineinhalbjähriger Sperrung und intensiver Sanierung können Spaziergänger den rund 250 Meter langen Weg entlang der Werra wieder benutzen.

Mit einem Kostenaufwand von gut 13 000 Euro haben Mitarbeiter des städtischen Bauhofs Wurzeln entfernt, die den Belag aufgebrochen hatten, 25 Tonnen Asphalt aufgebracht und den Hang befestigt.

Die Treppe von der Werra zum Schlosspark wurde ebenfalls hergerichtet, damit die 57 Stufen zum Schlosstürmchen gefahrlos betreten werden können. Am kommenden Dienstag - dann muss der Weg vorübergehend wieder gesperrt werden - wird die Deckschicht aufgetragen. Das Material dafür steht erst Anfang kommender Woche zur Verfügung.

Fußgänger haben jetzt die Möglichkeit, durch den Park zu spazieren, die Treppe hinab zur Werra zu steigen und dann unterhalb des Landgrafenschlosses bis zur städtischen Bücherei beziehungsweise bis zum Jugendzentrum und weiter an der Tränenbrücke vorbei in Richtung Felsenkeller am Fluss entlang zu gehen.

Ziel der Stadtplanung ist ein durchgängiger Weg direkt an der Werra. Zwischen Tränenbrücke und Felsenkeller würde dieser Weg über die Grundstücke mehrerer Vereine führen. Ob das machbar ist, darüber wird in den Gremien der Kreisstadt gerade diskutiert. Die Werra spielt in der städtebaulichen Planung Eschweges eine entscheidende Rolle. Die Verzahnung von Fluss und Innenstadt ist eines der zentralen Themen. Dazu zählt unter anderem der Wunsch nach einem durchgängigen Fußweg zwischen dem Leuchtberg-Felsenkeller und dem Stadtbahnhof. Aber auch die Beruhigung des Fahrzeugverkehrs zwischen Schlossplatz und Wiesenstraße wird nach wie vor diskutiert. Die Modernisierung des Geländes zwischen Landgrafenschloss und Forstgasse ist das nächste große Projekt.

Von Harald Sagawe

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