Sturmtief „Axel" erschwert Eschweger Marktbeschickern das Geschäft

Hatten noch Glück: Martin Schnitzer (links) vom Schnitzerhof in Grebendorf und Ursula Trube verkauften Steckrübe und Wirsing am Dienstag in Bad Hersfeld. Da hielt sich der Wind in Grenzen. Foto: Thiele

Eschwege. Den Eschweger Marktbeschickern scheint es gestern zu kalt und zu stürmisch gewesen zu sein. Das wäre zumindest eine Erklärung, warum am Mittwoch gerade einmal sechs von 28 Ständen aufgebaut waren.

„Wir können das auch nur vermuten und nicht bestätigen, weil sich die Betreiber bei uns nicht abmelden müssen“, sagt Hartmut Adam von der Stadt Eschwege. Das schwache Kundenaufkommen an einem Mittwoch zu Jahresanfang könnte ein weiterer Grund sein.

Hauptsächlich die Standbetreiber mit festen Verkaufwagen haben sich gestern auf den zugigen Marktplatz getraut. Gerade Gemüsehändler mit ihren großen, teilweise zeltartigen Ständen fehlten. Die Gärtnerei Montag aus Altenburschla war eine von den Ständen, die anwesend waren. Ihnen flog die Überdachung aber auch mehrfach um die Ohren. Schuld an der extremen Wetterlage ist Tief „Axel“, das von der See bis zum Alpenrand über die gesamte Republik mit starkem Sturm hinwegfegt. Im Werra-Meißner-Kreis wurde vor Windböen mit Geschwindigkeiten bis zu 70 Stundenkilometern gewarnt. Außerdem waren für gestern Schneefall und Schneeverwehungen vorausgesagt.

Adam hat Verständnis für die Marktbeschicker, weil bei solch einem Schmuddelwetter auch die Kunden ausbleiben würden.

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