Sturmtief: Feuerwehr nachts im Dauereinsatz

Entwurzelt: Mit Gewalt entwurzelte der der Herbststurm in der Nacht zum Sonntag Bäume. Immer wieder mussten die Rettungskräfte ausrücken, um in Not geratenen Hausbesitzern zu helfen. Foto: Stück

Eschwege. Zu unzähligen Einsätzen mussten Feuerwehren und Rettungskräfte in der Nacht zum Sonntag ausrücken, um die Folgen des Sturmtiefs Herwart zu beseitigen. Die Feuerwehren wurden immer wieder alarmiert. In erster Linie abgeknickte oder entwurzelte Bäume mussten die Helfer beseitigen. Allein in der Leitstelle des Werra-Meißner-Kreises in Eschwege liefen bis zum Sonntagmorgen rund 30 Notrufe auf.

Bäume mussten von Straßen geräumt werden. Die Helfer waren vor allem in Eschwege, Sontra, Hessisch Lichtenau und Witzenhausen damit beschäftigt, Schäden zu beseitigen. Auch auf Häuser und Grundstücke waren Bäume oder abgebrochene Äste gefallen. Auch hier halfen die Männer von der Feuerwehr in Not geratenen Hausbesitzern bei der schnellen Beseitigung der Schäden.

An der Gartenstraße in Eschwege beispielsweise war ein entwurzelter Baum gegen eine Hauswand gefallen. In Hessisch Lichtenau hatte ein umgekippter Baum ein Auto unter sich begraben. Verletzt wurde im Werra-Meißner-Kreis beim gestrigen Sturmtief niemand.

Allerdings: Die Behörden warnen nach wie vor vor gefährlichen Folgen des Sturms. Bäume könnten ihre Standsicherheit verloren haben, abgebrochene Äste noch immer zu Boden fallen.

„Bedingt durch die aktuelle Wetterlage sollten Waldspaziergänge vermieden werden“, heißt es in einer Wetterwarnung des Werra-Meißner-Kreises vom gestrigen Sonntag. „Selbst nach Abklingen der Sturmböen besteht die Gefahr, dass bereits bei leichtem Wind Totholz zu Boden fallen kann.“ Insbesondere in Waldgebieten, so die Empfehlung an die Autofahrer, sollte vorsichtig gefahren werden, weil Äste auf den Straßen liegen.

Einzelheiten zu weiteren Folgen des Herbststurmes oder zu den Sachschäden waren von den Behörden zunächst nicht zu bekommen.Blickpunkt, Zum Tage

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