Sturmwarnung für Hessen

Sturmtief Hendrik fegt über Werra-Meißner-Kreis hinweg: Vorsicht auf allen Straßen

Die Straßenmeistereien von Hessen Mobil sind auf den Straßen des Werra-Meißner-Kreises im Einsatz und befreien die Straßen von Sturmschäden
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Die Straßenmeistereien von Hessen Mobil sind auf den Straßen des Werra-Meißner-Kreises im Einsatz und befreien die Straßen von Sturmschäden

Sturmtief Hendrik ist über Nordhessen hinweggefegt, im Werra-Meißner-Kreis sorgte es für für herabfallende Äste und Ziegel und blockierte Straßen.

Werra-Meißner – Wie die Polizeidirektion Werra-Meißner ebenso wie Hessen Mobil mitteilten, waren seit den frühen Morgenstunden die Mitarbeiter der Straßenmeistereien Meißner, Ringgau und Witzenhausen im Dauereinsatz und räumen in Zusammenarbeit mit den örtlichen Feuerwehren umgestürzte Bäume und Äste von den Straßen. Dazu wurden herabfallende Ziegel gemelde, etwa aus der Wallgasse in Eschwege.

Die Aufräumarbeiten werden die kommenden Tage noch andauern, teilt Hessen Mobil Sprecherin Jana Gutsche mit.Hessen Mobil bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis.

Betroffen war zum Beispiel auch die Bundesstraße 27 auf Höhe der „Alten Ziegelei“, wo umgestürzten Bäume und abgebrochene Äste die Straße blockierten.

Dort kam es gegen 11.30 Uhr wegen des Sturms auch zu einem Autounfall. Ein 42-Jähriger aus Bad Sooden-Allendorf konnte trotz Ausweichmanöver nicht mehr verhindern, dass er mit seinem Auto gegen einen umgestürzten Baum fuhr.

Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 1000 Euro.

Auch die Kreisstraße 63 musste zeitweise wegen umgestürzter Bäume komplett gesperrt werden.

Betroffene Abschnitte waren außerdem:

  • B 7 in der Gemarkung von Bischhausen
  • B 249 zwischen Wanfried und Thüringen
  • Landstraße 3241 in Richtung Weidenhausen
  • Kreisstraße 63 zwischen Wendershausen und Hilgershausen

Hessen Mobil warnte darüber hinaus alle Verkehrsteilnehmer nicht nur für den gestrigen Sturmtag, sondern auch für die kommenden Tage vor Ast- und Baumbruch entlang der hessischen Bundes-, Landes- und Kreisstraßen.

Denn Aufgrund der tweilweise heftigen Sturmböen können gerade in waldreichen Gebieten Äste abbrechen und Bäume umstürzen, verdeutlicht Sprecherin Jana Gutsche.

Diese Gefahr sei für alle Verkehrsteilnehmer nicht zu unterschätzen – egal, ob sie mit dem Auto, mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind. Auch das viele heruntergewehte Laub kann gefährlich werden und muss daher dort, wo es nötig ist, beseitigt werden.

Der Betriebsdienst kontrolliere das gesamte Streckennetz auf seine Verkehrssicherheit. Stellt er dabei Schäden oder Mängel fest, erfasst er sie, sichert notwendige Stellen ab und kümmert sich schnellstmöglich darum, dass die Schäden behoben werden.

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