Summende Besucher: Bienenvölker leben auf dem Gelände der Waldorfschule in Eschwege

Neues Zuhause: Bis zu den Sommerferien bleiben die Bienen in Eschwege.

Zwei Bienenvölker haben seit Montagmorgen ein neues Zuhause: eine Wiese, die zur Freien Waldorfschule in Eschwege gehört.

Bis zum Anfang der Sommerferien überlässt Imker Gregor Schmitz aus Wendershausen den Lehrern und Schülern seine summenden Schützlinge, die schon jetzt für Aufsehen auf dem Schulgelände sorgen.

Passend zum Weltbienentag, der jedes Jahr am 20. Mai stattfindet, durften die Erstklässler der Freien Waldorfschule Werra-Meißner in Eschwege die Ankunft der Bienenvölker mitverfolgen. „Es wird ihnen hier, direkt an den Brombeersträuchern, bestimmt sehr gut gefallen“, meint Lehrerin Lilith Anja Schmidt-Gebhardt. Gemeinsam mit ihren Schülern verfolgte sie das Aufstellen der Bienenkisten und die ersten Flügelschläge der Insekten in neuer Umgebung. „Alle Klassen haben unter Aufsicht die Möglichkeit, die Neuankömmlinge zu beobachten“, berichtet Schmidt-Gebhardt. Wie das klappt, ohne die Bienen zu stören, erklärte sie den Kindern so: „Verhaltet euch ruhig und stellt euch nicht in die Einflugschneise der Kisten.“

Wildbienen brauchen Schutz

Dass es nicht allen Bienen so gut geht wie denen von Imker Schmitz, wissen die Schüler ebenfalls. „Die Förderung von Wildbienen, die vom Aussterben bedroht sind, ist ergänzend zur Honigbienenhaltung ein Bereich, den Waldorfschulen in Form von Projekten unterstützen.“

Wenn das Wetter mitspielt, dürfen sich die Besucher des Kunst- und Töpfermarktes der Eschweger Waldorfschule am kommenden Sonntag auf etwas Süßes freuen: Honig. „Falls es wirklich so weit sein sollte, können die Besucher bei der Entnahme der Waben zuschauen“, kündigt die Waldorflehrerin an. Beginn der Veranstaltung ist 11 Uhr.

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