Orientalische Hackfleischpfanne und Streuselkuchen

Tafel und die Arbeitsgemeinschaft „Kochen und kreativ“ bereiten Speisen gemeinsam vor

Spezialitäten unterschiedlicher Herkunft standen beim gemeinsamen Kochen der Tafel und der Arbeitsgemeinschaft der Werkstatt auf dem Speiseplan. Foto: Hans Liese

In Kooperation organisierten die Eschweger Tafel und die Arbeitsgemeinschaft „Kochen und kreativ“ der Werkstatt für junge Menschen jetzt ein Kochprojekt.

Auf dem Kochplan in den hauswirtschaftlichen Räumen der Werkstatt an der Thüringer Straße in Eschwege standen eine orientalisch-pikante Hackfleischpfanne mit unter anderem Kichererbsen, Möhren und Pfirsichen, ein Rohkostsalat von frischen Kohlrabi mit Joghurtdressing und Topping mit gerösteten Salatkernen, selbst gebackenes Brot (Petlla) und abschließend Streuselkuchen mit dunklen Süßkirschen.

Das gemeinsame Ziel, den deutschen Teilnehmerinnen und den Frauen mit Migrationshintergrund die unterschiedlichen landestypischen Gerichte und auch Kochen mit nicht bekannten Lebensmitteln näherzubringen, sei erstmalig in dieser Art umgesetzt und von allen Beteiligten sehr positiv aufgenommen, so Tafel-Vorsitzender Hans Liese.

Nach den umfangreichen Vorbereitungen und der gemeinsamen Zubereitung wurden die Gerichte zum Büfett aufgebaut. Die Köchinnen und Gäste ließen sich die Spezialitäten schmecken.

Insgesamt nahmen zehn Tafelkundinnen und -Mitarbeiterinnen sowie Lehrgangsteilnehmer der Arbeitsgruppe „Kochen und kreativ“ der Werkstatt für junge Menschen an dem gemeinsamen Projekt teil. Der Einstieg erfolgte mit einer theoretischen Einheit über Lebensmittel und die Zubereitung der ausgewählten Rezepte. Die benötigten Lebensmittel wurden ausgewählt und dann machten sich drei Arbeitsgruppen unter Anleitung von Jutta Eydt an die Arbeit.

Während eines vorangegangenen Vorbereitungstreffen mit Gudrun Daniel und Hans Liese von der Eschweger Tafel sowie Mitarbeitern der Werkstatt für junge Menschen, Ramiz Arifi, Jutta Eydt und Sabrina Schütte waren die Details der Kochveranstaltung besprochen worden.

Gudrun Daniel von der Eschweger Tafel und Ramiz Arifi von der Werkstatt für junge Menschen zeigten sich zufrieden und wollen diese Veranstaltung in Zukunft erneut anbieten. So soll vor allem auch den Neubürgern im Werra-Meißner-Kreis der Einsatz von Lebensmitteln der Tafel nähergebracht werden, die sie bislang aus Unkenntnis auf ihrem täglichen Speiseplan nicht genutzt haben. red

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