Von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr

Heute telefonische Zukunftsberatung für benachteiligte Frauen

Frauen, die sich beruflich neu orientieren möchten oder Beratung brauchen, können heute, im Juni und im Juli Beratungsgespräche in Anspruch nehmen.

Ob an der Supermarktkasse oder in der Pflege – der Frauenanteil in den sogenannten systemrelevanten Berufen liegt bei etwa 75 Prozent, heißt es vonseiten des Werra-Meißner-Kreises. Die Ungleichheiten, die es schon zu Normalzeiten gibt, könnten sich durch die Pandemie massiv verschärfen. Insbesondere Alleinerziehende und deren Kinder werden von den Auswirkungen der Krise mittel- und langfristig härter betroffen sein. Mädchen orientierten sich zudem an den Berufen, in denen vorrangig Frauen sichtbar wahrgenommen werden und Frauen landen nach einer Familienphase beruflich oft in Minijobs oder Teilzeittätigkeiten. So sei es leichter, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Bezahlt würden diese Jobs aber schlecht.

Für Frauen, die sich innerlich klären und evtl. neu orientieren wollen gibt es jetzt mehrere Termine für eine Telefonberatung. Am Mittwoch, 27. Mai, werden Regina Novak, Bildungsberaterin der Volkshochschule Werra-Meißner, (0 56 51/74 29 18) und Manuela Zimmermann, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters Werra-Meißner (0 55 42/9 30 01 94) von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr telefonisch erreichbar sein.

Am Dienstag, 16. Juni, bietet Thekla Rotermund-Capar, Gleichstellungsbeauftragte Werra-Meißner-Kreis von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr eine thematisch offene Telefonberatung unter 0 56 51/30 21 07 01 an. Am Mittwoch, den 1. Juli, findet von 9 Uhr bis 13 Uhr für Frauen, die sich beruflich neu orientieren bzw. die zurück in den Beruf wollen, der Infotag Wiedereinstieg in der Volkshochschule Werra-Meißner, Standort Eschwege, statt. 

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