Bauausschuss berät nach Ortstermin über die Umgestaltung der Ecke Forstgasse / Stad

Tote Bäume sollen weichen

Sollen weg: Der Bau- und Planungsausschuss der Eschweger Stadtverordnetenversammlung mit seinem Vorsitzenden Alexander Feiertag (Zweiter von links )schaut sich die alten Bänke an. Foto: Stengel

Eschwege. Die Überfrachtung mit Bänken, Bäumen, Pollern und bis vor einiger Zeit auch noch mit einem Brunnen, hat der Ecke Forstgasse / Stad in Eschwege einiges von ihrer Attraktivität genommen. Der Brunnen ist inzwischen verschwunden, ein Teil der Bäume und die überwiegende Zahl der Poller sollen folgen.

Das ist das Ergebnis einer Diskussion am Dienstagabend im Bau- und Planungsausschuss der Stadtverordnetenversammlung.

Zuvor hat das Gremium die Gestaltung des Platzes bei einem Ortstermin gemeinsam mit rund 40 Anwohnern begutachtet. „Jetzt sollen zunächst die fünf ohnehin abgestorbenen Bäume verschwinden“, erklärte Ausschussvorsitzender Alexander Feiertag, „Forstgasse und Stad sollen heller, offener, freundlicher wirken“. Später müsse überlegt werden, ob die übrige Bepflanzung entlang der unteren Forstgasse auf die andere Straßenseite vor die Deutsche Bank verlagert werde.

Von den Pollern sollen zunächst lediglich die stehen bleiben, die erforderlich sind, um Fahrzeuge an der Einfahrt auf den Stad zu hindern. Perspektivisch stünden aber auch die zur Diskussion, so Feiertag. Die dort ansässigen Ärzte hätten ältere Patienten, denen es möglich sein müsse, die Praxen motorisiert zu erreichen.

In die Überlegungen sollen darüber hinaus die Bänke einbezogen werden; auch hier wieder unter dem Aspekt der größeren Attraktivität und der Darstellung eines Platzcharakters. Den vorhandenen Sitzmöbeln könnten zwei neue hinzugefügt werden. Die Forstgasse mit ihren vielen Leerständen könnte dann von der Anziehungskraft des Stads profitieren.

Von Harald Sagawe

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