Witterung mit Einsatzkräften zu schaffen

A7 Richtung Süden nach tödlichem Unfall weiterhin voll gesperrt

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Hann. Münden. Auf der A7 hat sich am  Mittwoch gegen 18 Uhr etwa drei Kilometer vor der Abfahrt Lutterberg ein schwerer Unfall ereignet, bei dem ein Mann gestorben ist.

Die Aufräumarbeiten dauern an, die Fahrbahn in Richtung Süden ist noch voll gesperrt. Die extrem schlechten Wetterverhältnisse bereiten den Einsatzkräften laut Polizei große Probleme. Die A7 ist zwischen den Anschlussstellen Hedemünden und Lutterberg teilweise vereist. Bevor der Verkehr nach Abschluss der Räumungsarbeiten also freigegeben werden kann, müssen hier erst Räumfahrzeuge die Strecke enteisen. Wann es soweit ist, ist laut Polizei noch unklar. Zudem soll die bei dem Unfall durchbrochene Mittelleitplanke repariert werden, bevor die Fahrbahn in Richtung Süden freigegeben werden kann.

In Richtung Norden ist die Fahrbahn auf zwei Fahrspuren verengt. Dort fließt der Verkehr laut Polizei weitgehend störungsfrei. Der Verkehr staut sich noch auf 8 Kilometer. 

Im Raum Hann. Münden ist der Verkehr auf der gesamten Umleitungsstrecke (B 80 von Hann. Münden, B496 zur Anschlussstelle Lutterberg) sowie im Stadtgebiet zum Erliegen gekommen. Autofahrern wird dringend empfohlen, den Bereich weiträumig zu umfahren. Deshalb kommt es auch bei der Zustellung der gedruckten HNA in Südniedersachsen zu Verzögerungen.

Laut der Polizei in Göttingen handelt es sich bei dem Todesopfer um einen 48-Jährigen. Woher er stammt, ist am Mittwochabend noch nicht bekannt gewesen.

Aktualisiert um 10.23 Uhr

Zwei weitere Personen waren laut eines ersten Polizeiberichtes in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Beide wurden von Rettungskräften befreit und in das Klinikum in Kassel gebracht.

Aus noch ungeklärter Ursache streifte der Lastwagen aus Rumänien einen Pkw. Beide Fahrzeuge gerieten über die Mittelleitplanke in den Gegenverkehr und kollidierten dort mit zwei weiteren Pkw. Dabei starb der 48-Jährige. Zum Unfallzeitpunkt herrschten schlechte Wetterbedingungen: Teilweise hatten die Verkehrsteilnehmer und die Einsatzkräfte mit Schneetreiben zu kämpfen.

Die Fahrbahnen waren am Mittwochabend in beide Richtungen voll gesperrt. In beide Richtungen gab es kilometerlange Staus.

Die beiden Rettungshubschrauber Christoph 44 und Christoph 7 landeten an der Unfallstelle auf der Südfahrbahn. Feuerwehrleute aus Hann. Münden und Staufenberg waren am Unfallort im Einsatz.

Ein Sachverständiger wurde eingeschaltet, um den Unfallhergang - der bisher noch unklar ist - zu untersuchen.

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