Zahlen des Schulamts

Der Trend zum Gymnasium hält bei den Schülern im Kreis an

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Der Trend zum Gymnasium hält bei den Schülern im Kreis an (Symbolbild). 

Die Zahl der Erstklässler im Schulamtsbezirk Bebra steigt gegenüber dem Vorjahr erneut um 100 auf nun 1750 an. Außerdem hält der Trend zum Gymnasium an.

Das berichtete das Leitungsteam des Schulamts, Anita Hofmann, Jürgen Krompholz und Dirk Beulshausen am Freitag bei einer Pressekonferenz zum Start in das neue Schuljahr. Zum Schulamtsbezirk Bebra gehören der Kreis Hersfeld-Rotenburg und der Werra-Meißner-Kreis.

1000 Kinder werden im Kreis Hersfeld-Rotenburg eingeschult, 750 sind es im Nachbarkreis. Im Kreis Hersfeld-Rotenburg besuchen 4117 Mädchen und Jungen die Grundschulen, im Werra-Meißner-Kreis sind es insgesamt 3144. 

Zahl der Schüler sinkt 

Allerdings geht die Gesamtzahl der Schüler in beiden Landkreisen weiter zurück. Die Zahl ist erträglich, schrumpft für beide Kreise um 75. Der demografische Wandel spiele dabei ebenso eine Rolle wie der Rückgang der Zahl von Kindern, die eine andere Herkunftssprache haben, etwa Flüchtlingen, sagte Dirk Beulshausen.

Dieser Rückgang schlägt sich auch bei der Anzahl von Intensivklassen nieder, in denen Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, gesondert gefördert werden, bis sie sprachlich dem Regelunterricht folgen können. Im Kreis Hersfeld-Rotenburg von 144 auf 107, im Werra-Meißner-Kreis von 191 auf 143.

Der Trend zur gymnasialen Bildung hält unverändert an

60 Prozent der Grundschüler werden für gymnasiale Eingangsklassen angemeldet. „Die Eltern wollen den bestmöglichen Abschluss für ihre Kinder“, sagt der stellvertretende Amtsleiter Jürgen Krompholz. 

Das sei zwar verständlich, aber der Weg dazu nicht immer im Sinne der Kinder. Häufig sei es besser, im Realschulzweig zu beginnen und sich dann in Richtung Abitur zu entwickeln. „Das Bildungssystem ist so durchlässig, dass man über viele Wege zu einem höheren Abschluss und zu einer beruflichen Karriere kommen kann“, ergänzt Dirk Beulshausen. Im neuen Schuljahr werden auch neue Wege zum Beruf betreten. 

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