Evangelische Familienbildungsstätte

Freiwillige nähen mehr als 1600 Stoffmasken zum Verschenken

Das Bild zeigt Christina Britsch von der evangelischen Familienbildungsstätte zusammen mit einigen der freiwilligen Näher, die in den vergangenen Monaten rund 1600 Stoffmasken fertigten.
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Christina Britsch zusammen mit einigen der freiwilligen Näher, die in den vergangenen Monaten rund 1600 Stoffmasken fertigten.

Rund 1600 Mund-Nase-Masken sind in den vergangenen Monaten von der evangelischen Familienbildungsstätte verschenkt worden. „Wir möchten uns bei allen, die uns mit Stoffen oder Spenden unterstützt haben, bedanken“, erklärt Christina Britsch.

Die Idee kam von Katrin Klöpfel vom evangelischen Forum. Innerhalb einer Woche haben sich 24 freiwillige Näher gefunden, die die Familienbildungsstätte mit Stoffmasken versorgten, die dann am Zaum vor dem Haus aufgehangen wurden und mitgenommen werden konnten. „Anfang Mai, als die Masken-Pflicht kam, konnten wir den Bedarf kaum decken“, erinnert sich Christina Britsch. Ganze Familien nähten zusammen an den Masken, genauso wie junge Frauen, Rentner und Menschen mit Migrationshintergrund.

Abends beim Fernsehen nähte Gisela Adam. Etwa 130 Masken gab sie zur Familienbildungsstätte, pro Stück brauchte sie mindestens eine halbe Stunde. „Es hat viel Spaß gemacht, hat aber auch viel Zeit gekostet.“ Für Stoffe wurden Wäscheschränke geleert; Stoffspenden kamen aber auch aus dem Stadtteilladen, dem Hospizverein und von privaten Spenden.

„Toll waren auch die vielen Dankeskarten und Süßigkeiten, mit denen sich die Bürger für die Masken bedankten. Eine Ehrenamtliche schickte uns gemalte Motivationsbilder“, sagt Christina Britsch. Einige spendeten auch Geld für die Stoffmasken – das wird wieder für die Ehrenamtlichen eingesetzt. Mit Beginn der Sommerferien beendet die Familienbildungsstätte die Aktion und vergibt die letzten Stoffmasken. „Es ist einfach toll zu sehen, wie viele Menschen sich hier eingebracht haben“, freut sich Britsch.

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