13 000 Beschäftigte arbeiten außerhalb des Kreises

Über 22 400 pendeln zum Arbeitsplatz

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Eschwege/Witzenhausen. Berufstätige, die in Groß-almerode, Herleshausen, Neu-Eichenberg, Waldkappel und Weißenborn wohnen, müssen in aller Regel jeden Morgen längere Anfahrten auf sich nehmen, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen. Dagegen haben viele Einwohner vor allem von Eschwege, Witzenhausen und Hessisch Lichtenau gute Chancen, an ihrem Wohnsitz einem Job nachzugehen.

Das geht aus der jüngsten Pendlerstatistik hervor, die die Arbeitsagentur Kassel jetzt für den Werra-Meißner-Kreis vorgelegt hat. Die Zahlen stammen von Ende Juni 2013.

Fast 10 600 Menschen im Werra-Meißner-Kreis haben einen Job im Wohnort. Gut 22 400 pendeln aus, aber nur gut 13 000 davon sind außerhalb des Kreises beschäftigt. Über 9300 haben in einer Nachbarkommune Arbeit. Und in den Kreis kommen knapp 7000 Menschen, um hier zu arbeiten.

Den Zahlen zufolge machen sich aus dem kleinen Weißenborn im Schnitt allwerktäglich fast 300 Menschen auf den Weg, um außerhalb ihres Wohnortes zu arbeiten. Im Gegenzug pendeln gerade einmal 22 Auswärtige zur Arbeit ein, 16 haben in ihrem Wohnort einen Job. Anders sieht das Verhältnis von Ein- und Auspendlern in der Kreisstadt aus: 2840 Eschweger fahren zur Arbeit weg, 5727 kommen von außerhalb. Und 2922 Berufstätige haben in ihrem Wohnort einen Job. (sff) Seite 2

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