Autobahn GmbH des Bundes öffnet Projektbüro

Überwachung von A4 und A44: Dependance ab August in Eschwege

Wird neues Domizil der Autobahn GmbH: In den neu gebauten Büroräumen gegenüber des Eschweger Stadtbahnhofs werden sich ab August 20 Mitarbeiter niederlassen.
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Wird neues Domizil der Autobahn GmbH: In den neu gebauten Büroräumen gegenüber des Eschweger Stadtbahnhofs werden sich ab August 20 Mitarbeiter niederlassen.

Die 2018 gegründete Autobahn GmbH des Bundes wird ab August mit einer Dependance der Niederlassung Nordwest in Eschwege ansässig werden.

Das Projektbüro gehört zum Zuständigkeitsgebiet der Außenstelle in Kassel. Von Eschwege aus werden die Planung der Erhaltungsmaßnahmen für die A 4 in Nordhessen sowie die Planung des Ausbaus und der Erhaltung der Tunnelanlagen auf der A 44 gesteuert. 

Landrat Reuß wertet die Büroeröffnung als gutes Signal für die Tunnelleitzentrale in Eschwege und die Stärkung des ländlichen Raums.

Auch die Tunnelleitzentrale bleibt in Eschwege

Mit der neuen Niederlassung in Eschwege bleibe auch der unmittelbare Kontakt zur Tunnelleitzentrale des Werra-Meißner-Kreises, die für die Niederlassung Nordwest die Autobahntunnel der Außenstellen Fulda und Kassel überwachen wird, in bewährter Art und Weise erhalten, sagt Cord Lüesse, Leiter des Aufbauteams der Niederlassung.

Im Winter waren Gerüchte laut geworden, dass die in Eschwege ansässige Tunnelleitzentrale nach Frankfurt verlegt werden solle. Im Februar hatte die Autobahn GmbH diesen Plänen eine Absage erteilt.

Landrat: "Bin froh über Positionierung der Autobahn GmbH"

„Die Standortauswahl der Autobahn GmbH für das neue Projektbüro unterstreicht grundsätzlich die Bedeutung des Standortes Eschwege für die Betreuung der regionalen Autobahnstrecken A 4 und A 44“, sagt Landrat Reuß gegenüber unserer Zeitung. 

„Ich bin froh über diese Positionierung der Autobahn GmbH.“ Ab August werden 20 Mitarbeiter moderne Büroflächen gegenüber des Bahnhofs und in unmittelbarer Nähe zur Tunnelleitzentrale beziehen. Weitere fünf Arbeitsplätze können im Bedarfsfall zusätzlich in dem Objekt eingerichtet werden. 

„Jetzt geht es an die Detailplanung, wann genau die Mitarbeiter den Umzug vornehmen können“, sagt Bernhard Klöpfel, designierter Außenstellenleiter.

Dezentrales Standortkonzept zur Stärkung des ländlichen Raumes

„Dass die Autobahn GmbH ein dezentrales Standortkonzept verfolgt, unterstreicht, dass einer Stärkung des ländlichen Raumes die Zukunft gehört“, sagt Reuß. 

Außerdem zeige die Standortwahl, dass der Bund weiterhin ein großes Interesse an der zügigen Fertigstellung des Projektes A 44 habe. „Wir als Werra-Meißner-Kreis freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Autobahn GmbH.“

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