Umfangreiche Baumfällarbeiten haben in Eschwege begonnen

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Am Stad in Eschwege wurden jetzt drei kranke Bäume entfernt, aber auch gleich Ersatz gepflanzt.

Eschwege. Die Mitarbeiter des Eschweger Bauhofs haben begonnen, kranke Bäume zu fällen. Bis Ende Februar müssen Pflanzen an vielen Orten in der Stadt weichen, damit sie nicht  umfallen.

Den Anfang machten sie jetzt am Stad in Eschwege. Diese drohen sonst umzufallen. Gärtnermeister Markus Reiter erklärt, dass das Fällen immer erst das letzte Mittel sei. „Wir tun das nicht leichtfertig“, gab er zu bedenken.  Wo immer das möglich ist, so wie in der Eschweger Fußgängerzone, würden Ersatzbäume gepflanzt. Das sei die Regel, so Reiter. „Außerdem hängen wir Nistkästen auf“, berichtete der Gärtnermeister Markus Reiter vor Beginn der derzeitigen Bauarbeiten. Damit werden weggefallene Nistmöglichkeiten in großen Bäumen ersetzt, beispielsweise die in Spechthöhlen.

Folgende Bäume werden bis Ende Februar gefällt: 

• Die große Esche auf dem alten Friedhof. 

• Der Bergahorn an der Dünzebacher Straße ist stark von Pilz befallen und trägt viel Totholz. 

• Die Robinie am Holunderweg. Der Grund: starke Astbruchgefahr. Der mehrstämmige Baum droht auseinanderzubrechen. 

• Die große Robinie im Botanischen Garten trägt viel Totholz und ist innerlich verfault. 

• Eine Linde an der Grebendorfer Chaussee mit viel Totholz und Pilz am Stamm. 

• Eine Birke auf dem Waldfriedhofsfeld wegen starker Fäulnis im Stamm sowie großer Spechthöhlen und Ausfluss. 

• Die Hemlocktanne auf dem Friedhof ist stark von Pilzbefall an den Nadeln betroffen. 

• Die Bergulme und der Spitzahorn am Ulmenweg sind stark geschädigt. 

• Die Robinie an der Klosterstraße ist stark von Braunfäule im Fuß des Stammes befallen. 

• Die Esche in den Oberen Anlagen muss wegen starker Wurzelverletzungen und Bruchgefahr gefällt werden. 

•Die Winterlinde auf dem Friedrich-Ebert-Platz leidet unter viel Totholz und starker Fäulnis im Stamm. 

• Eine Linde auf dem Anger in Niederhone hat starken Brandkrustenpilzbefall und ist in ihrer Standsicherheit gefährdet. 

• Die Kugelrobinie am Blauen Steinweg ist im Fuß des Stammes von Fäulnis befallen. 

• Die Rotfichte an der Wohrastraße im Stadtteil Eltmannshausen wird wegen ihrer starken Schrägneigung und des Standorts an der Böschungskante gefällt. 

• Am Schwanenteich stehen Knackweiden mit starkem Pilzbefall in den oberen Kronen. Das Kronenvolumen wird stark reduziert. 

• Die vier Trompetenbäume auf dem Schlossplatz werden in der Krone zurückgeschnitten, um das Gewicht zu reduzieren und zu verhindern, dass Äste abbrechen. 

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