Polizei sucht Zeugen

Zug-Vollbremsung: Personen werfen in Eschwege Fahrräder ins Gleisbett und flüchten

Ein solcher Cantus-Zug musste in Eschwege eine Vollbremsung hinlegen, weil Unbekannte zwei Fahrräder ins Gleisbett warfen und flüchteten.
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Ein solcher Cantus-Zug musste in Eschwege eine Vollbremsung hinlegen, weil Unbekannte zwei Fahrräder ins Gleisbett warfen und flüchteten.

Wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und einem Verdacht der Nötigung ermittelt die Polizei aufgrund eines Vorfalls, der sich am Sonntagabend bei Niederhone ereignete.

Eschwege - Laut der Polizei musste ein aus Bebra stammender 21-jähriger Lokführer eine Vollbremsung mit seiner Cantus-Bahn vollziehen, als er mit dem Zug den Bahnhof in Niederhone in Richtung Stadtbahnhof Eschwege passieren wollte.

Etwa gegen 19.25 Uhr erkannte der Lokführer fünf Personen, die offenbar auf Höhe des Bahnfshos Niederhone zwei Fahrräder ins Gleisbett warfen und anschließend flüchteten. Durch die Vollbremsung kam der Zug noch vor den Fahrrädern zum Stillstand. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich 20 Fahrgäste in der Bahn, die bei dem Bremsmanöver ebenso wie der Zugführer nicht zu Schaden kamen.

Die Eschweger Polizei stellte die Fahrräder sicher nachdem diese aus dem Gleisbett geborgen werden konnten. Nach der Befragung des Lokführers soll es sich bei den fünf Tatverdächtigen um männliche Personen im geschätzten Alter zwischen 16 und 25 Jahren handeln. Alle waren mit Kapuzenpullis bekleidet, drei Personen mit einem schwarzen, eine Personen mit einem roten und eine mit einem weißen. Die Bahn konnte ihre Fahrt gegen 19.50 Uhr fortsetzen.  (mmo)

Hinweise entweder an die Polizei in Eschwege unter der 0 56 51/92 50 oder an die Bundespolizei unter der 05 61/81 61 60.

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