Unerwarteter Geldsegen: Weitere zwölf Mio. Euro für Schulen im Kreis

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Werra-Meißner. Dem Werra-Meißner-Kreis stehen nach Angaben des hessischen Finanzministeriums zwölf Millionen Euro zusätzlich für die Sanierung der 38 Schulen im Kreis zur Verfügung.

Das Geld stammt aus dem zweiten Kommunalen Investitionsprogramm (KIP II) von Bund und Land. Neun Millionen Euro fließen als Zuschuss des Bundes. Für den kommunalen Eigenanteil in Höhe von drei Millionen Euro stellt das Land ein Darlehen über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen zur Verfügung.

Für welche Schulen das Geld verwendet wird, steht nach Angaben des Kreis-Sprechers Jörg Klinge noch nicht fest. Die endgültigen Entscheidungen beim Bund für das Förderprogramm stehen noch aus. „Dies könnte zur Sommerpause der Fall sein“, sagt Finanzminister Thomas Schäfer. Die ersten Projekte könnten ab 2018 begonnen werden. Der Werra-Meißner-Kreis wird zuvor die bereits geplanten Investitionen an den kreiseigenen Schulen auf Förderfähigkeit untersuchen. „In der zweiten Jahreshälfte wissen wir mehr“, sagt Klinge. Derzeit ist nach Angaben des Finanzministeriums die Sanierung, der Umbau und die Erweiterung der Schulinfrastruktur förderfähig.

Zufrieden zeigte sich die Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Lena Arnoldt. „Die Investitionen in die Schulgebäude werden zu spürbaren Verbesserungen in den Schulen führen.“ (ts) Zum Tage

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