Sommer, Sonne, Sonnencreme

UV-Strahlung: So schützt man sich an heißen Tagen richtig

in Bad im Werratalsee: mit wasserfestem Sonnenschutzmittel gar kein Problem. Durch die Reflexion des Wassers steigt die Belastung der Haut durch UV-Strahlen noch weiter in die Höhe, als dies ohnehin schon im Freien geschieht. Archivfotos: Weber

Werra-Meißner. Am Wochenende steigen die Temperaturen laut aktuellen Wettervorhersagen im Werra-Meißner-Kreis bis an die 30 Grad – Grund genug, sich vorab mit dem Thema Sonnenschutz auseinanderzusetzen, um so einem möglichen Sonnenbrand aus dem Weg zu gehen.

Sonnenanbeter, aber auch Schattenliebhaber sollten jetzt nicht länger auf diese, meist cremige, Begleitung verzichten: den Sonnenschutz. Besonders beachten muss man dabei die Höhe des Lichtschutzfaktors (LSF). „Je nach Hauttyp ist ein anderer Lichtschutzfaktor ausreichend, empfehlen würde ich aber mindestens eine mittlere Schutzklasse, also über LSF 30“, sagt Andrea Bräutigam von der Adler-Apotheke in Eschwege. „Bei Kindern darf ruhig auf einen höheren Lichtschutzfaktor zurückgegriffen werden“, ergänzt sie. Dieser darf dabei sogar überdurchschnittlich dick auf die junge Haut aufgetragen werden, denn bei Kindern ist der Schutzmechanismus noch nicht so stark ausgebildet wie bei einem Erwachsenen.

Da die volle Schutzwirkung aller Produkte nicht ewig anhält und sich gerade durch das Schwitzen bei sportlichen Aktivitäten noch schneller abschwächt, ist ein ständiges Nachcremen der Haut unabdingbar. Dies gilt auch für wasserfeste Sonnenschutzmittel. Kleiner Tipp: stets darauf achten, dass keine Hautpartie vergessen wurde.

Make-up-Trägern rät Polina Legler vom Kosmetikstudio Birgit Krug in Reichensachsen, vor dem Auftragen ein Sonnenschutzmittel zu verwenden. „Zwar gibt es Make-Ups, die einen Sonnenschutzfaktor enthalten, aber so ist die Gesichtshaut auf jeden Fall optimal vor der UV-Strahlung geschützt“, erklärt die Kosmetikerin.

Wer sich zwischen 11 und 15 Uhr in der Sonne aufhält, läuft Gefahr, sich schneller einen Sonnenbrand zu holen, denn dann ist die UV-Strahlung am höchsten. Spaziergänge oder Gartenarbeiten sollten daher besser auf den Vor- oder Nachmittag verlegt werden. Des Weiteren gibt es viele Accessoires, wie Hut, Brille und Schirm, die zusätzlich vor den Strahlen schützen. „Sonnenbrillen sollten von einem Optiker an die eigene Kopfform angepasst werden“, meint Peter Mock vom Eschweger Brillengeschäft Schäfer. Zudem sollte auf eine vollflächige Tönung der Gläser geachtet werden, so Mock.

Ist man trotz aller Vorsorge einem Sonnenbrand nicht verschont geblieben, kommt es auf die richtige Pflege der gereizten Hautpartie an. „Hierbei hilft nur Kühlen und eine spezielle Creme, die der Haut sehr viel Feuchtigkeit spendet“, gibt die Apothekerin Andrea Bräutigam Tipps für die Nachbereitung.

Von Michelle Funk

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