Verein Frauen für Frauen - Escaperoom und Hundearbeit

+
Dankesrede: Elisabeth Schrauth (vorne rechts) bedankt sich im Namen ihres Vereines für die Unterstützung von und Zusammenarbeit mit anderen öffentlichen Einrichtungen, sozialen Organisationen und Privatpersonen. 

Eschwege - Der Verein Frauen für Frauen hat mit Sabine Schomeros nicht nur eine neue Vorsitzende, sondern plant auch zahlreiche neue Projekte. 

Eschwege – Es tut sich etwas im Verein Frauen für Frauen und Kinder im Werra-Meißner-Kreis. Die seit 1990 bestehende Organisation setzt sich vielseitig für Frauen und Kinder ein – zum Beispiel mit Beratungs- und Schutzangeboten – mit dem Ziel, Gewalt- und Missbrauchshandlungen zu beenden und Opfer dabei zu unterstützen, ihre Handlungsfähigkeit wiederzuerlangen.

Sabine Schomeros ist langjähriges Mitglied 

Gestern stellte sich Sabine Schomeros als neue Vorsitzende des Vereins vor. Schomeros, die seit 1991 in Eschwege als Anwältin tätig ist, war bereits lange Jahre Mitglied bei Frauen für Frauen und möchte nun mehr Verantwortung im Verein übernehmen. Nach einer Dankesrede von Elisabeth Schrauth stellten sich einige Neuzugänge vor, und es wurden Projekte präsentiert, die erfolgreich durchgeführt wurden oder die gerade im Entstehen sind.

So hat zum Beispiel Malerin Eva Urbank ein Kunstprojekt mit Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren initiiert, bei dem sie laut Urbank lernten, nicht eindimensional zu denken.

Neue Projekte: Escaperoom und Hundetherapie 

Des Weiteren gibt es zwei neue Projekte: Das erste ist ein „Escaperoom“ (zu deutsch etwa „Fluchtraum“), in den man eingeschlossen wird und aus dem man sich dann durch Rätsellösen wieder befreien muss. Hier lernt man einerseits, dass man dazu in der Lage ist, durch Nachdenken selbstständig Probleme zu lösen, andererseits wird man über häusliche Gewalt informiert. Dieses Projekt wurde von der Sparda-Bank mit einer Spende von 1000 Euro mitgetragen und wird heute, am 13. April, eröffnet.

Das zweite Projekt ist ein Therapieprogramm, mit dem es Kindern und Jugendlichen ermöglicht werden soll, mit Hunden zu arbeiten – ein Ausgleich zu den schlechten Erfahrungen, die sie mit Erwachsenen gemacht haben. Für dieses Projekt soll es zwei Betreuer geben – einen weiblichen und einen männlichen. Auch dies ist eine Neuheit für den Verein. Finanziert werden soll das Projekt mit Crowdfunding über ein Onlineportal. Bei guter Resonanz soll auch ein Preisgeld von der Universität Kassel dazukommen.

Lionsclub spendet 6000 Euro

Ehrengast der diesjährigen Veranstaltung: Günther Pippert als Vertreter des Vereins Lionsclub Eschwege-Werratal, der 6000 Euro an die Organisation spendete. (tsm)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare