Der Verein für Regionalentwicklung bezuschusst 28 Ideen im Werra-Meißner-Kreis

Der Werra-Meißner-Kreis ist Leader-Förderregion und wird aus dem europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums gefördert – mitfinanziert durch Bund und Land.

Auf dem Spielplatz in Rechtebach stehen jetzt neue Spielgeräte. Die alten waren in die Jahre gekommen, sodass Unfallgefahr bestand. „Der Spielplatz wurde mit den neuen Geräten sehr gelungen umgesetzt, es herrscht nun wieder Sicherheit auf dem Platz“, sagte Waldkappels Bürgermeister Reiner Adam. Neben dem Spielplatz in Rechtebach konnten in diesem Jahr mithilfe des Vereins für Regionalentwicklung Werra-Meißner 27 weitere Kleinprojekte unterstützt werden. Im E-Werk in Eschwege stellten sie sich vor.

So kann etwa der Museumsverein Berkatal durch einen Zuschuss zur digitalen Ausstattung seines Heimatmuseums seine Schätze nun besser und moderner präsentieren – etwa vor Besuchergruppen. In Großalmerode konnte die Kulturgemeinschaft Regale für die Aufstellung der wandernden Bücher im Eingangsbereich des Rathauses anschaffen. In Reichensachsen wurde die Initiative „Selbermachen“ als Heimatverein gegründet und hat den Anger in einen Platz der Begegnung verwandelt, um somit den Ort zu beleben.

Bis 2020 steht in jedem Jahr ein Budget zur Verfügung, mit dem die Finanzierung von Kleinprojekten unterstützt wird. Ziel ist es, den demografischen Wandel im ländlichen Raum zu gestalten und die Lebensqualität für die Bürger zu sichern. So sollen das Ehrenamt, aber auch Themenfelder wie Nahversorgung, Gesundheitsvorsorge, Freizeit, Senioren und Jugend gestärkt werden. „Es ist gut, dass wir in der Region selbst entscheiden können, wofür wir das Budget einsetzen“, sagte Landrat Stefan Reuß. „Dadurch haben wir die Möglichkeit, Kommunen und Vereine auch bei kleineren Investitionen zu unterstützen.“ 2019 haben sich 50 Projekte beworben, von denen 28 umgesetzt werden konnten, mit einer Gesamtsumme von 168 000 Euro. Die Beteiligten bedankten sich bei Helga Kawe und Sabine Wilke vom Verein für Regionalentwicklung für die tatkräftige Hilfe.

Auch im nächsten Jahr wird ein Regionalbudget zur Verfügung stehen, für das Förderanträge gestellt werden können. Die Schwerpunkte sind: Lebensqualität sowie Kultur und Bildung. Unterstützt werden sollen Vereine und ehrenamtliche Akteure.

Bewerben können sich kommunale Träger, Vereine und Verbände sowie private Träger. Projekte bis zu 20 000 Euro können mit bis zu 80 Prozent der Ausgaben gefördert werden. Abgabeschluss für die Projektskizzen ist der 2. März 2020 beim Verein für Regionalentwicklung Werra-Meißner. Adresse: Niederhoner Str. 54, 37269 Eschwege, E-Mail: sabine.wilke@vfr-werra-meissner.de. vfr-werra-meissner.de

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