Verein sammelt Daten für Mietpreisvergleich in Eschwege

Eschwege. Der Verein für Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer ruft zurzeit Daten ab, um eine Datei über die Mietpreise im Altkreis Eschwege anzulegen. Derzeit sind die rund 600 Mitglieder des Vereins aufgerufen, freiwillige Angaben zu liefern.

 „Diese Datenabfrage ersetzt keinen Mietspiegel, liefert aber wichtige Erkenntnisse“, sagt Nobert Ackermann, der Vorsitzende des Vereins. Der Mieterbund Nordhessen sieht die Erhebung solcher Daten kritisch.

Weder in Eschwege, Kassel oder Nordhessen gibt es einen offiziellen Mietspiegel. „Darüber sind wir froh, denn so können Mieter nicht so schnell mit Mieterhöhungen überzogen werden“, sagt Folker Gebel, Geschäftsführer des Mieterbunds Nordhessen. Eine Orientierungshilfe für Mieter, die Angst vor Fantasiepreisen haben, sieht Gebel in diesem Instrument nicht. Der Markt gebe die Preise von alleine vor. „Wir werden jetzt aktiv, weil sich die Anfragen unserer Mitglieder nach Vergleichen wegen Mieterhöhungen häufen“, sagt Ackermann. Um eine Mieterhöhung zu rechtfertigen, braucht ein Vermieter drei exakte Vergleichsmieten.

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