Versandhaus will nach Niederhone in ehemalige Gebäude von Becker&Hach

Neue Heimat der Pearl GmbH: Das Versandhaus eröffnet in der Immobilie von ehemals Becker&Hach in Niederhone zwei Versandzentren, Lager und Logistik.  Foto: privat

Niederhone. In der ehemaligen Fabrikanlage von Becker&Hach in Niederhone lässt sich das europaweit tätige Versandhaus Pearl nieder. Die Immobilien der vormaligen Firma Jago am Sonnenhügel wurden im September verkauft, bestätigte jetzt der Wirtschaftförderer der Stadt Eschwege, Wolfgang Conrad, gegenüber unserer Zeitung.

Die Pearl GmbH gehört mittlerweile zu Europas größten Versandhäusern für PC-Software, Computerzubehör, Druckerpatronen, Haushalts- und Lifestyle-Artikel.

In Niederhone werden zwei verschiedene Versandzentren, Lager, Logistik sowie Niederlassungen verschiedener Spezial-Abteilungen angesiedelt. Die beiden geplanten Logistikzentren werden sich auf den Versand von Großartikeln und Express-Sendungen konzentrieren und sind auf eine Kapazität von über 60 000 Sendungen pro Tag ausgelegt. Die Lagerbereiche werden in der Endausbaustufe über 22 000 Palettenplätze fassen. Alleine in Süddeutschland hat das Unternehmen eine Versandkapazität von rund 50 000 Paketen pro Tag erreicht.

Neben den für Versand und Logistik notwendigen Abteilungen ist geplant, im zur Verfügung stehenden Bürotrakt, je nach regionaler Personal-Verfügbarkeit, Abteilungen aus den Bereichen Service, Qualitätsmanagement, IT, Projektmanagement und Marketing aufzubauen.

leines Foto: Prokuristin Sandra Wursthorn wurde bereits von Eschweges Wirtschaftsförderer Wolfgang Conrad und Erstem Stadtrat Thomas Große begrüßt.

„Für Pearl ist der Erwerb der Immobilie Teil einer umfassenden Expansions-Strategie“, berichtet Conrad aus Gesprächen mit dem Unternehmen. „Die Attraktivität von Eschwege steht in engem Zusammenhang mit ihrem Profil als zentraler und kosteneffizienter Logistikstandort in der geografischen Mitte Deutschlands“, sagt Pressesprecherin Dr. Eyla Hassenpflug. Durch die Investition würden in Eschwege nachhaltig zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und gesichert, die dem Unternehmen die Möglichkeit geben, sich auch für zukünftige Aufgaben im Wettbewerb zu behaupten. Die Firma sucht bereits zum 1. November neue Mitarbeiter. Insgesamt sollen in Niederhone mindestens 60 Menschen arbeiten. „Es ist für die Kreisstadt ein Glücksfall, dass sich Pearl für den Standort Eschwege entschieden hat und neue Arbeitsplätze schaffen will“, sagt Conrad, der der Unternehmensleitung volle Unterstützung zusagte. Conrad stellte der Geschäftsleitung, die mit insgesamt 18 Personen angereist war, den Wirtschafts- und Technologiestandort sowie die Erlebnisstadt Eschwege in allen Facetten vor. www.pearl.de

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