Einblick in das Angebot

Viele Projekte unter einem Dach: Aktionstag an den Beruflichen Schulen in Eschwege

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Flasche weg, Becher her: Die Schüler Paul Graß und Dominique Bamberg haben gute Alternativen zu echten Umweltsündern gefunden.

Eschwege – Für die Schüler und Lehrer der Beruflichen Schulen am Eschweger Südring ist der Aktionstag ein besonderes Ereignis im Jahr. Auf mehreren Etagen zeigten sie gestern den Besuchern der Veranstaltung zahlreiche Projekte. 

„Sinn des Aktionstages ist es, Interessierten einen Einblick in das Angebot der unterschiedlichen Schulformen zu geben. Da wir eine sehr große Schule sind, gibt diese Veranstaltung aber auch den über 700 teilnehmenden Schülern die Möglichkeit, in andere Bereiche hineinzuschnuppern“, sagt Schulleiter Ekkehard Götting.

Die Projekte

Einige Schüler des Beruflichen Gymnasiums mit dem Schwerpunkt Wirtschaft nutzten den Tag der offenen Tür, um ihre Ideen für die Teilnahme am Deutschen Gründerpreis vorzustellen. „Wir haben uns an einem Strohhalm versucht, der sich, wenn er mit K.-O.-Tropfen in Verbindung kommt, einfärbt“, erklären die beiden Schülerinnen Samira Böttner und Selina Fielker.

Zwei Stunden investierten sie in die Umsetzung dieser Innovation und entwickelten damit ihr ganz eigenes Geschäftsmodell. „Wenn wir Glück haben, erscheint das Produkt tatsächlich auf dem Markt.“

Voller Ideen sind auch die jungen Menschen aus den Räumen der Techniker. „Unser Ziel ist es, eine Cocktailmaschine zu bauen, mit der jeder seine Lieblingsgetränke ganz einfach miteinander vermischen kann“, verraten Jannik Pfeiffer und sein Projekt-Partner Till Wehrmann.

Völlig erstaunt darüber, was sie auf den Etagen der Beruflichen Schulen zu sehen bekam, war Besucherin Ilona Gurtmann: „Mein Sohn tritt hier heute mehrmals mit seiner Band, daher bin ich heute hier. Was mir beim Rundgang durch die Schule auffällt, ist das Engagement der Aussteller. Die ganze Mühe und Arbeit, die in die Projekte gesteckt wurden – einfach klasse.“

„Ich glaube, unsere Schüler haben großen Spaß daran, Dinge auszuprobieren, für die sonst im Unterricht keine Zeit bleibt, oder die schlichtweg nicht im Lehrplan stehen“, sagt Schulleiter Ekkehard Götting.

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