Zahlen verbessern sich

Vier Gründe: Darum spricht die Tourist-Info Eschwege von einem guten Jahr

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Jahrestreffen: Die Eschweger Gästeführer blickten auf das vergangene Jahr zurück.

Eschwege. Auf ein erfolgreiches Jahr 2017 blickt die Tourist-Information in Eschwege jetzt zurück. Wir nennen vier Gründe, an denen man die Verbesserung ausmachen kann.

1. Übernachtungszahlen: 9,2 Prozent mehr Hotel-Übernachtungen als 2016 wurden im vergangenen Jahr bis Oktober in Eschwege gezählt. Insgesamt waren es 69 233. Dazu kommen noch 10 730 Übernachtungen, die in Pensionen unter zehn Betten verbracht wurden und nicht in die Hotel-Statistik fallen. „Wir freuen uns sehr über diese tollen Zahlen und sind gleichzeitig sehr gespannt, wie es in diesem Jahr weiter gehen wird“, so Jutta Riedl von der Tourist-Information Eschwege.

Jahrestreffen: Die Eschweger Gästeführer blickten auf das vergangene Jahr zurück.

2. Eigene Veranstaltungen: Auch die Eigenveranstaltungen der Tourist-Information, besonders die Erlebnisstadtführungen, wurden sehr gut angenommen: Insgesamt nahmen 7418 Gäste an einer Veranstaltung teil, darunter auch 760 Kinder. 3005 Gäste besuchten eine Stadtführung, 1840 Gäste eine Führung zu einem besonderen Thema. Insgesamt bieten die Eschweger Gästeführer 40 verschiedene Touren durch die Stadt an, darunter auch besondere Führungen für Kinder oder Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. 

Die Mundartstadtführung „Me schwädze Baad“, Eschweger zur Gründerzeit sowie Frau Holle reist umher werden in den kommenden Wochen ihre Premiere feiern. In Planung sind bereits neue, darunter eine Stadtführung mit dem Werra-Express, eine Stadtführung 1000 Jahre Geschichte mit dem Fahrrad oder E-Bike durch die Stadt und ihre Stadtteile. Aktuell machen 13 neue Gästeführer eine Ausbildung in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule, die ab März das Gästeführer-Team unterstützen wird.

Ganz neu im vergangenen Jahr ist auch der multimediale Stadtrundgang „Karls Eschwege“ hinzugekommen, den Paul Hartmann entwickelt hat. „Dafür haben wir Hinweistafeln an vielen Orten aufgestellt die mit einem QR-Code auf die Seite verweisen, so etwas haben nicht viele Städte“, lobte Jutta Riedl.

3. Wanderrouten: Ebenfalls dazugekommen ist 2017 der Panoramaweg Oberhone mit einer Länge von 5,5 Kilometern sowie die geänderte Wegeführung des Premiumwanderwegs P3. „Wir haben uns ein kleines eigenes Wandergebiet geschaffen und haben auch viele Tagesgäste, die unsere Wege sehr ausgiebig nutzen“, erklärt Riedl weiter. Besonders beliebt bei den Touristen war das Wandern ohne Gepäck auf dem Werra-Burgen-Steig.

4. Internetpräsenz: Über 100.000 Nutzer mehr als im Vorjahr haben im vergangenen Jahr die Internetseite www.werratal-tourismus.de besucht. Insgesamt zählt die Webseite der Tourist Information 437 743 Besucher im vergangenen Jahr. „Wir vermuten, dass das Interesse am Urlaub im eigenen Land auch uns zu Gute kommt, und wir deshalb so viele neue Gäste begrüßen konnten.“

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