Ornithologen klagen

Vogelwelt leidet unter Monokultur

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Die Mehrzahl der heimischen Feldvogelarten wie Rebhuhn, Feldlerche oder Kiebitz ist in ihrem Bestand bedroht.

Eschwege. Vogelschützer aus dem Werra-Meißner-Kreis beklagen einen Rückgang der Feldvögel. Monokulturen der Landwirtschaft und ein schlechtes Brutjahr seien die Gründe für die zurückgehende Population. Das berichtete der Kreisbeauftragte für Vogelschutz, Wolfram Brauneis, vor Vogel- und Naturschützern während der 27. Tagung der Ortsbeauftragten in der Eschweger Stadthalle.

Rund 50 Vogelschützer aus dem Kreisgebiet waren der Einladung zu der offenen Tagung gefolgt. Diplom-Biologe Gerd Bauschmann, Mitarbeiter der hessischen Vogelschutzwarte, berichtete über die Veränderung in der Landwirtschaft. Die heimische Vogelwelt leide besonders unter den großen Monokulturen, die mittlerweile das Bild der Landwirtschaft bestimmen würden. Der großflächige Maisanbau habe bereits zu einem erheblichen Artenrückgang bei den Feldvögeln geführt, so Bauschmann.

Für die Vogelwelt gibt es weitere Probleme, die moderne Errungenschaften mit sich bringen. Probleme, durch die Energiewende wurden am Samstagnachmittag diskutiert. Durch die Errichtung von Windparks steigt die Gefahr für Großvögel, mit Windrädern und Strommasten zu kollidieren oder einen Stromschlag zu erleiden.

Für das Feldvögel-Problem stellten die Experten Lösungen vor, die die Vogelschützer umsetzen können. (wrs)  Seite 3

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