Triathleten probierten sich im Rennkajakfahren

Vorbereitung einmal ganz anders

So geht es: Quadrathlet Harald Brückmann erreicht mit seinem Boot Geschwindigkeiten von 20 Stundenkilometern. Foto: W. Skupio

Eschwege. 15 Athleten waren am Samstag ins Meinharder Freizeitzentrum gekommen, um ein letztes Mal gemeinsam für den bevorstehenden Werraman-Triathlon zu trainieren.

Das 1st Choice Racing Team hatte zum fünften Mal zu den Werraman-Trainingdays geladen und damit die Möglichkeit des gemeinsamen Trainierens vor Ort auf dem Streckengelände des Werraman geboten. Nach der rund 40-minütigen Radtrainingseinheit warteten auf die Sportler aber Bernd Scheller und Harald Brückmann. Die beiden Quadrathleten hatten fünf unterschiedliche Kajaks mitgebracht, um ihren Sportskameraden das Bootfahren näher zu bringen.

Die stürzten sich dann auch gleich auf die Boote, ist doch das Paddeln eine willkommene Abwechslung. Denn nachdem das Radfahren ausschließlich die Beine fordert, sind beim Kajakfahren die Arme gefragt. „Idealerweise kommt im Wettkampf das Bootfahren deshalb immer nach dem Rad“, berichtet Quadrathlet Brückmann. Das Wanderkajak bereitete den Sportlern keine Probleme, schwieriger wurde es mit den Rennkajaks. „Das schmalste hat eine Wasserlinie von nur 38 Zentimetern, das ist die Breite des Bootes, wenn es mit Paddler im Wasser liegt“, erklärt er.

Zwar sind die schmalen Rennkajaks schnittig und leicht, mit der geringen Breite aber steigt das Risiko, im Wasser umzukippen. Folglich landeten auch einige Sportler im Wasser. Brückmann aber bewies abschließend eindrucksvoll, dass man mit solchen Booten auch fahren kann, statt Baden zu gehen. (wrs)

Trainieren für den Werraman

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