Stadthalle: Kulturbund kündigt „historischen Ereignis für unsere Stadt“ an

Vorfreude auf Konzert

Solistin: Sophie Pacini spielt am Samstag das Klavierkonzert Nr. 1 in b-moll von Peter Tschaikowsky. Foto: privat

Eschwege. Johannes Loch ist voller Vorfreude, wenn er an die Auftaktveranstaltung des Kulturbundes Eschwege am kommenden Samstag in der Stadthalle denkt. Nach dreieinhalbjähriger Spielpause gastieren am 28. September die Jenaer Philharmonie und die Pianistin Sophie Pacini in der Kreisstadt.

Gastspiel: Die Jenaer Philharmonie eröffnet am kommenden Samstag die Kulturbund-Saison in der Eschweger Stadthalle. Nach dreieinhalb Jahren Spielpause ist der Kulturbund zurück. Foto: Rank

„Das Konzert verspricht zu einem historischen Ereignis für unsere Stadt zu werden“, kündigt Loch an. Die Philharmonie reist mit 63 Musikern an und wird von Gerrit Prißnitz dirigiert. Loch verspricht ein Ereignis, „wie Eschwege es seit 40 Jahren nicht gesehen hat“. Noch, so Loch seien einige Eintrittskarten im Vorverkauf, die bei der Tourist-Information zu bekommen sind.

Für den Chef des Kulturbundes ist vor allem das geplante Zusammenspiel „eines herausragenden Orchesters mit einer außergewöhnlichen Solistin“ besonders. „Sophie Pacini zählt zu den größten Klavierbegabungen ihrer Generation“, beschreibt Loch die Künstlerin. Im Mittelpunkt des Abends wird das Klavierkonzert Nr. 1 in b-moll von Peter Tschaikowsky stehen. Sophie Pacini spielt in Eschwege den Steinway-Flügel, der als Dauerleihgabe in der Stadthalle steht, erstmals nach der Restaurierung. „Das Instrument klingt ganz ausgezeichnet, ich bin überrascht vom wunderschönen Klang“, so Loch, der dabei war, als Sophie Pacini den Flügel jetzt nach den umfangreichen Arbeiten bei Steinway in Hamburg eingespielt hat.

Neben Tschaikowsky Konzert für Klavier und Orchester wird das Publikum am kommenden Samstag Beethovens Ouvertüre zur Oper „Fidelio“, von Wolfgang Amadeus Mozart die Ouvertüre zur Oper „Don Giovanni“, aus „Die Zauberharfe“ von Franz Schubert sowie die Ouvertüren der Opern „Die seidene Leiter“ (Rossini) und „Die sizilianische Vesper“ (Verdi) hören.

Beginn ist um 20 Uhr, Einlass eine Stunde früher.

Von Harald Sagawe

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare