Vorwurf: Freundin auf Auto mitgezerrt - Prozess vertagt

Eschwege. Nicht zustande gekommen ist am Dienstagmorgen ein Prozess gegen einen 28 Jahre alten Mann aus dem Raum Eschwege, dem unter anderem vorgeworfen wird, seine damalige Lebensgefährtin auf die Motorhaube genommen zu haben und anschließend durch eine Vollbremsung auf den Asphalt geschleudert zu haben.

Die Verhandlung wurde vertagt, weil das Opfer und Hauptbelastungszeugin krankheitsbedingt nicht erschienen war.

Vorgeworfen wurde dem Angeklagten gefährliche Körperverletzung, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr sowie Bedrohung und Beleidigung. Die Taten sollen sich zwischen Juni und August vergangenen Jahres ereignet haben. Der Mann hatte nach Auffassung der Staatsanwaltschaft seiner ehemaligen Freundin aufgelauert und sie aus dem Auto gerissen. Als sich die Geschädigte vor seinem Auto befunden hatte, soll der Angeklagte losgefahren sein. 80 Meter habe er die Frau, die sich wohl am Scheibenwischer festhielt, so mitgenommen haben. Dann wird ihm vorgeworfen, sie durch eine Vollbremsung auf die Fahrbahn geschleudert zu haben. Dabei verletzte sich die Frau. Zwei Monate später folgten eine Morddrohung sowie Beleidigungen. Auf einer Kirmes soll er sie erst angesprungen und dann in den Schwitzkasten genommen haben. Die Verhandlung wird am 10. November neu angesetzt. 

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