Waldtiere in viele Unfälle verwickelt

Eschwege. Die Polizei in Eschwege berichtet von zahlreichen Unfällen mit Wildtieren. Immer wieder werden Rehe, Wildschweine und andere Waldbewohner von Autos angefahren. Insbesondere in der Dämmerung kommt es zu solchen Unfällen.

Am Sonntag verunglückte auf der Bundesstraße 27 bei Albungen ein 31-jähriger Pkw-Fahrer aus Hannoversch Münden, der in Richtung Eschwege unterwegs war, als ein Tier – möglicherweise ein Fuchs – über die Fahrbahn lief. Gegenüber der Polizei habe der Mann angegeben, durch den Schreck mit dem Auto zu weit nach rechts gekommen zu sein. Dort streifte das Fahrzeug die Leitplanke und wurde auf der gesamten rechten Fahrzeugseite beschädigt. Schaden: 5000 Euro. In der Nacht zum Montag befuhr ein 54-jähriger Mann aus Ruhla die Bundesstraße 250 zwischen Wanfried und Treffurt. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem Reh, das durch den Aufprall am Unfallort starb. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von 1000 Euro. Am frühen Montagmorgen war ein 35-jähriger Eschweger mit seinem Wagen auf der Landesstraße zwischen Weißenbach und Trubenhausen unterwegs und stieß dort mit einem Wildschwein zusammen, das frontal von dem Auto erfasst wurde. Das Tier starb im Straßengraben; am Auto entstand Sachschaden in Höhe von 3000 Euro. Mit einem Reh kollidierte am späten Sonntagabend ein 19-jähriger Autofahrer aus Waldkappel, der die Landesstraße zwischen Walburg und Velmeden befuhr. Das Tier wurde frontal erfasst und starb an der Unfallstelle. Den Sachschaden am Auto beziffert die Polizei mit 3000 Euro. (hs)

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