Feuerwehr Eschwege berät über die Rettungsarbeit

Was künftige Einsatzkräfte erwartet

Zwei Männer mit Mundschutz lassen sich von einem dritten etwas erklären. Sie stehen vor einem Feuerwehrauto.
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Erste Infos: Acht Männer bekundeten ihr Interesse an der Feuerwehr.

Teamarbeit, familiäre Atmosphäre und der gesellschaftliche Beitrag für das Allgemeinwohl sind Dinge, die die Arbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr prägen. Am Montagabend stellte Stadtbrandinspektor Sven Rathgeber die Arbeit der Feuerwehr potenziellen neuen Mitgliedern vor.

Eschwege - „In den vergangenen Monaten haben vermehrt Bürger gefragt, wie sie etwas für das Allgemeinwohl tun können, die Einsatzabteilungen der Feuerwehren brauchen immer neue Mitglieder, damit wir auch in Zukunft die Hilfe bei Bränden leisten können“, erklärt Sven Rathgeber. Sechs Interessierte nahmen an der Infoveranstaltung teil, zwei weitere haben sich bereits gemeldet, hatten aber am Infoabend keine Zeit. „Das wäre super, wenn wir acht neue Mitglieder für die Einsatzabteilung bekommen würden“, freut sich Rathgeber.

Während der Infoveranstaltung stellte Sven Rathgeber die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr genauer vor, aber auch, was potenzielle neue Mitglieder der Einsatzabteilung lernen müssen, um helfen zu dürfen.

Zuerst kommt die Grundausbildung

Zuerst gibt es eine Grundausbildung auf Kreisebene, die nächste wird sehr wahrscheinlich im März 2021 stattfinden. Hier lernt man in 70 Stunden in Voll- oder Teilzeit die wichtigsten Grundlagen. „Dazu gehören auch viele rechtliche Dinge, was man als Feuerwehrmann oder - frau alles darf oder eben nicht“, erklärt Sven Rathgeber. Danach folgt die etwa zweijährige Standortausbildung der Stadtteilfeuerwehren. In dieser Zeit darf man schon unter Anleitung an Einsätzen teilnehmen. Im Anschluss folgt die Truppmannprüfung, der Abschluss der Grundausbildung.

„Die zwei Jahre Ausbildung schrecken viele Leute ab, aber es ist sehr wichtig, dass man gut ausgebildet wird, wir müssen uns sicher sein, dass alle unversehrt wieder nach Hause kommen“, so Rathgeber.

Aktuell hat Feuerwehr Eschwege 168 aktive Mitglieder

Aktuell hat die Freiwillige Feuerwehr Eschwege 168 aktive Mitglieder – inklusive der Tagesalarmkräfte, die in Eschwege arbeiten und im Notfall hier vor Ort mit helfen. Nach dem offiziellen Teil konnten sich die potenziellen neuen Mitglieder mit anderen Aktiven unterhalten, von jedem Stadtteil war ein Vertreter dabei.  sb

Kontakt:

Wer die Freiwillige Feuerwehr in Zukunft unterstützen möchte, kann sich bei der Wehrführung oder bei Stadtbrandinspektor Sven Rathgeber melden. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite ff-esw.de

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