Was war da denn los? 17 als Comicfiguren verkleidete Menschen ziehen durch Eschwege

+

Eschwege. Verkleidete Kostümspieler aus Deutschland, Belgien, Frankreich und Spanien haben am Freitag für Aufsehen in der Eschweger Innenstadt gesorgt.

Die sogenannten Cosplayer zogen als Comicfiguren verkleidet durch Eschwege und nutzten die Fachwerkstadt als Fotokulisse. Dieser Verkleidungstrend stammt aus Japan und kam Ende der 1990er Jahre nach Europa. 

Beim Cosplay stellt der Teilnehmer einen Character, zum Beispiel einen Superhelden oder einen Bösewicht, durch Kostüm, Maske, Accessoires und Verhalten möglichst nah am Original dar. Die Figur kann dabei aus einem Manga, einem Anime, einem Comic, einem Videospiel oder einem Spielfilm stammen. Cosplay wird überwiegend zum eigenen Vergnügen und für Wettbewerbe auf Anime-Conventions betrieben.

Die 17 Darsteller, die jetzt in Eschwege gesichtet wurden, halten ihr jährliches Treffen seit Mittwoch auf der Blauen Kuppe ab. Sie wollen Eschwege und Umgebung insbesondere für Fotoshootings nutzen. Wir suchen uns dafür mit Vorliebe kleinere Städte aus", sagt der aus Wommen stammende David Walter, der Millhiore Firianno darstellt. In Kassel gibt es mit der Conichi Jahr für Jahr die größte Manga- und Anime-Convention in ganz Deutschland. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare