Ortswechsel am dritten Advent

Weihnachtsmarkt: Hygienekonzept sieht vor, dass das Werdchen in vier Zonen unterteilt wird

In erster Linie soll die nicht-kommerzielle Handwerkskunst wie im vergangenen Jahr auf dem Eschweger Weihnachtsmarkt ein Forum bekommen. Viele der Händler der Premiere 2019 sind in diesem Jahr wieder dabei. 2020 werden es zehn Buden mehr sein als im vergangenen Jahr.
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In erster Linie soll die nicht-kommerzielle Handwerkskunst wie im vergangenen Jahr auf dem Eschweger Weihnachtsmarkt ein Forum bekommen. Viele der Händler der Premiere 2019 sind in diesem Jahr wieder dabei. 2020 werden es zehn Buden mehr sein als im vergangenen Jahr.

Eschwege – Der Weihnachtsmarkt am dritten Advent in Eschwege soll trotz momentan steigender Infektionszahlen nicht ausfallen. Darauf haben sich die Organisatoren rund um den Arbeitskreis Open Flair geeinigt.

Eschwege - „Wir machen das, was möglich und erlaubt ist“, sagt Alexander Feiertag, der zusammen mit seinen Mitstreitern ein umfangreiches Hygienekonzept ausgearbeitet hat. Wichtigster Bestandteil: Der Weihnachtsmarkt weicht vom engen Marktplatz auf das weitläufige Werdchen aus. Das wird in vier Zonen eingeteilt.

1. Laufzone: Die Stände und Buden werden rund um den Baumkreis aufgebaut. Fast alle Aussteller aus dem vergangenen Jahr sind dabei. Dazu haben sich einige Neue angemeldet. „Nach 16 Standbetreibern im Vorjahr sind jetzt 26 dabei“, berichtet Annette Graumann aus dem Organisationsteam. Bei der Verteilung der Standbetreiber haben die Veranstalter darauf geachtet, dass insbesondere die nicht-kommerzielle Handwerkskunst zum Tragen kommt. „Kommerzielle Händler, besonders aus der Innenstadt sind uns aber auch herzlich willkommen“, sagt Graumann. Das Konzept auf dem Werdchen gibt es her, dass noch mehr als die bisher 26 angemeldeten Buden aufgebaut werden. Die Organisatoren wollen deshalb auch Standbetreiber von anderen Märkten, die gerade abgesagt wurden, ansprechen. Die Hütten werden in Eschwege gestellt. „Aufgrund der Vielzahl der Absagen ist es im Moment kein Problem an Weihnachtsmarktbuden zu kommen“, sagt Frank Winkler von der Initiative Stadtmarketing.

Die Besucher werden in einem Einbahn-System herumgeleitet. Es gibt einen separaten Ein- und Ausgang, damit sich möglichst wenig Menschen begegnen. In der gesamten Laufzone herrscht Maskenpflicht.

Der Eschweger Weihnachtsmarkt weicht vom engen Marktplatz auf den weitläufigen Festplatz Werdchen aus. Das wird in vier Zonen eingeteilt: Laufzone, Kulturzone, Verzehrzone und Parkzone.

2. Kulturzone: Im Baumkreis des Werdchens wird eine Bühne aufgebaut. Dort werden dann verschiedene Beiträge die Tage über verteilt. Der Weihnachtsmarkt startet am Freitagnachmittag (11. Dezember) und soll bis Sonntagabend (13. Dezember) dauern. „Jeder der vortragen möchte, ist auf der Bühne willkommen“, sagt Annette Graumann. Abgesagt werden musste bereits das gemeinsame Abschlusssingen aufgrund der Hygieneregeln. Zugesagt hat der Singer-Songwriter Sascha Möller und auch der Jazzclub Eschwege plant einen Beitrag.

Mit dem Baumkreis als Veranstaltungsort habe das Open Flair im Sommer gute Erfahrungen gemacht. Den Platz könne man zwischendurch gut räumen und desinfizieren, heißt es vonseiten der Organisatoren.

3. Verzehrzone: Einige der Stände werden Essen und Trinken anbieten. Kulinarisch soll das Angeboten über die Bratwurst hinaus gehen, wünschen sich die Anbieter. Aufgrund der Maskenpflicht kann aber nicht an den Ständen gegessen und getrunken werden. Seine Speisen kann man in die Verzehrzone am E-Werk mitnehmen. Dort, wo im Sommer der Biergarten aufgebaut war, wird jetzt verzehrt.

4. Parkzone: Mehrere Hundert Parkplätze stehen für Besucher und Anwohner der Mangelgasse direkt am Werdchen zur Verfügung. Um die Innenstadt am Wochenende des dritten Advents nicht außen vor zu lassen, hat Winkler vorgeschlagen, einen Shuttleverkehr mit einer sogenannten Bimmelbahn einzurichten. (Tobias Stück)

Kontakt: WeihnachtsmarktESW@gmail.com

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