Schülerzahl im Kreis sinkt um 300 / Graburgschule bleibt

Mit weniger Kindern in das neue Schuljahr

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Eschwege. An den Schulen im Werra-Meißner-Kreis werden nach dem Sommer knapp 300 Kinder und Jugendliche weniger unterrichtet, als in diesem Schuljahr. Das geht aus den vorläufigen Zahlen hervor, die das Schulamt in Bebra gestern nannte.

„Die Überprüfung der derzeit vorliegenden Schülerzahlen ist noch nicht abgeschlossen“, so Behördenchefin Anita Hofmann, die deutlich machte, dass bis zum Unterrichtsbeginn am 19. August noch Änderungen möglich sind. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die an den Schulen im Werra-Meißner-Kreis unterrichtet werden - nicht berücksichtigt sind die Beruflichen Schulen in Eschwege und Witzenhausen - sinkt mit 9995 unter die 10 000er-Marke.

Im August werden 799 sogenannte Abc-Schützen in die neuen ersten Klassen eingeschult. 912 Kinder und Jugendliche wechseln von der Grundschule in die Mittelstufe oder von der Mittelstufe in die Oberstufe. Die weit überwiegende Zahl der Bildungseinrichtungen muss sich mit sinkenden Zahlen auseinandersetzen.

Nur einige wenige Schulen haben Zuwachs zu verzeichnen. Deutlich hervor heben sich dabei die Friedrich-Wilhelm-Schule in Eschwege mit einem Plus von 11 Schülern auf 413 sowie die Grundschule in Witzenhausen (13/240) und die Valentin-Traut-Schule (Großalmerode, 24/553). Deutliche Verluste müssen zwei Eschweger Gesamtschulen hinnehmen: die Brüder-Grimm-Schule, die sechzig Kinder weniger unterrichten wird und im neuen Jahr noch auf insgesamt 819 Mädchen und Jungen kommt, sowie die Anne-Frank-Schule, deren Gesamtschülerzahl um 45 auf 972 sinkt.

Die Graburgschule in Weißenborn, die im Frühjahr in Frage stand, wird nach acht Neuanmeldungen mit 24 Schülern fortgeführt. Die Kinder werden in einer Grundschulklasse jahrgangsübergreifend unterrichtet.  

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