Familienbetrieb mit Herz

Ein wahr gewordener Traum: Gasthaus Höllental baut Angebot aus und vergrößert sich

Meißner. Das Gasthaus "Höllental" steht vor einigen Neuerungen: Ab März wird das Restaurant von Pächtern betrieben und das Übernachtungsangebot wird aufgestockt. 

Vor elf Jahren hat sich Emilia Sennhenn mit dem Kauf des Höllentals einen Lebenstraum erfüllt. Das frühere Zechenhaus der Grube Gustav stand damals bereits seit mehreren Jahren leer. Gemeinsam mit ihrem Sohn Adrian hat die ehemalige Erzieherin dann über ein Jahr alles von Grund auf saniert. „Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Mit viel Herzblut und Energie haben wir aus einer Ruine ein Gasthaus geschaffen, in dem sich unsere Gäste richtig wohl fühlen können“, freut sich Emilia Sennhenn. Vor fünf Jahren stieß Ehemann Rolf Sennhenn dazu und unterstützt seitdem tatkräftig seine Frau: „Ich bin sehr stolz darauf, was wir hier geschaffen haben. Meine Frau hat mit einer kleinen Pension angefangen und mittlerweile haben wir daraus ein Restaurant samt Pension mit 16 Betten entwickelt.“ Und das kommt gut bei den Gästen an, sowohl Einheimische als auch Auswärtige frequentieren die Gaststätte gerne und häufig. Der Familienbetrieb, der allesamt aus Quereinsteigern besteht, hat sich daher entschlossen, einen neuen Schritt zu wagen: „Wir wollen uns vergrößern und haben uns dazu professionelle Unterstützung geholt. Ab März verpachten wir unser Restaurant. Die Location bietet ein so großes Potential, das wir alleine nicht ausschöpfen können. Wir haben ein tolles Pächterehepaar gefunden, mit deren Hilfe wir unser Angebot nun vergrößern können. Unsere Gäste können sich auf viele Neuerungen freuen“, berichtet Emilia Sennhenn strahlend. 

Restaurant- und Pensionsbetrieb wird erweitert

Ab März wird das Restaurant dann von den Pächtern betrieben, während sich das Ehepaar Sennhenn komplett auf die Pension konzentriert. „Zu den ersten Neuerungen gehört, dass das Restaurant dann ab März bis auf einen Ruhetag täglich geöffnet haben wird und wir unser Übernachtungsangebot auf 22 Betten erweitern“, erzählt Rolf Sennhenn. Momentan wird wieder viel umgebaut, damit die neuen Pächter nahtlos mit dem Betrieb beginnen können. Emilia Sennhenn, die vor rund 35 Jahren aus Rumänien allein mit ihrem Sohn nach Deutschland kam, hofft, dass anderen ihre Geschichte Mut macht: „Als Zuwanderer kann man es hier packen. Egal, wie schwer es erscheint. Wer dran bleibt, die Sprache lernt und seinen Traum trotz Rückschlägen konsequent verfolgt, kann alles schaffen.“ Das Gasthaus Höllental, in der Kupfergasse 19b, befindet sich mitten im Naturpark Meißner, in der Nähe von Abterode. Während die Pension täglich geöffnet hat, ist das Restaurant bis März ausschließlich am Wochenende geöffnet. Sonntags wird zum Brunch geladen. Mehr Infos unter 01 51/51 19 55 37 oder unter www.gasthaus-hoellental.com

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