Stressfrei im Alltag

Doppelbelastung: So finden Frauen den Weg aus der Stressfalle

Zur Ruhe kommen: Frauen sind häufig Doppelbelastungen ausgesetzt. Durch Achtsamkeit und kurze Auszeiten sammeln sie neue Kraft für den aufreibenden Alltag. Foto: FOTOLIA

Zu viel Arbeit, zu wenig Freizeit und Schlaf: Frauen fühlen sich häufig gestresst. Oft macht ihnen die Doppelbelastung aus Familie und Haushalt zu schaffen. Was aber tun, um aus der Stressfalle herauszukommen?

Wer immer auf Hochtouren läuft, hat die gesunde Balance von Anspannung und Entspannung verloren. Die Folgen sind zunächst Gereiztheit und Nervosität, die zu funktionellen körperlichen und psychischen Beschwerden und langfristig sogar zu chronischen Erkrankungen führen können. Erste Warnsignale sind häufige Kopf- und Rückenschmerzen, Sodbrennen, Stimmungsschwankungen und Rastlosigkeit. Diese sollte man nicht leichtfertig abtun, sondern zum Anlass nehmen, achtsamer mit sich umzugehen.

Bewegung und Auszeiten

Pause machen: Die kleinen Auszeiten im Alltag. Foto: panthermedia.net / Stokkete

Zu den Stresskillern schlechthin gehört Bewegung. Bereits kurze Spaziergänge an der frischen Luft helfen dabei, abzuschalten. Experten empfehlen zudem Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen. Ein guter Ausgleich sind auch Entspannungstechniken wie Yoga oder Achtsamkeitstraining. Anstatt einmal im Jahr für drei Wochen in den Urlaub zu fahren, sollten Stressgeplagte versuchen, sich mehrere kleine Auszeiten zu schaffen. Auch Kurzurlaube und Wochenendtrips helfen, den hektischen Alltag hinter sich zu lassen.

Gesunde Ernährung

Gestresste Frauen sollten zudem auf eine gesunde Ernährung achten - ein gutes Frühstück schafft die Grundlage, um anstrengende Tage zu überstehen. Wer morgens noch nicht viel herunterbekommt, kann etwas Obst oder einen Joghurt essen.

Frische-Kick

Wer ganz dringend einen Frische-Kick benötigt, um akuten Tiefs zu begegnen, sollte sich diesen Tipp zu Herzen nehmen: Einfach das Fenster weit aufreißen und einige Minuten tief ein- und ausatmen, um frische Luft zu tanken. Noch besser ist es, gleich eine Runde zügig, um den Block zu gehen. Abwechselnd warmes und kaltes Wasser über die Unterarme laufen zu lassen – mit kalt aufhören – ist ebenfalls ein guter Tipp, denn es regt die Durchblutung an und ist ein echter Wachmacher.

Nicht erreichbar sein

Manchmal hilft es auch, den Druck herauszunehmen. Der Haushalt muss nicht immer perfekt geführt sein und vieles, was undingt heute erledigen müsste, ist auch am nächsten Tag noch da. Generell ist das Abschalten nach der Arbeit ist ein wichtiger Punkt. Dazu gehört, dass man nicht ständig erreichbar ist. Also einfach mal in der Freizeit das Handy ausschalten oder in der Handtasche lassen. Alles andere kann bis morgen warten. (red)

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