Den Nachwuchs locken

Fragen und Antworten: Datenbank des Kreises soll Mediziner für Region begeistern

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Eschwege. Eine neue Datenbank des Kreises soll helfen, den medizinischen Nachwuchs in der Region zu halten. Wir klären die wichtigsten Fragen

?An wen richtet sich die Datenbank?

!In der nahen Zukunft ist ein Mangel an Fachkräften auch in der medizinischen Versorgung zu befürchten. Um diesem Problem entgegenzutreten, möchte der Werra-Meißner-Kreis in Kooperation mit dem Verein für Regionalentwicklung eine Datenbank mit Studierenden und Auszubildenden aus verschiedenen medizinischen Bereichen – dazu gehören insbesondere die Fachgebiete Medizin, Zahnmedizin, Psychologie, Physiotherapie und Ergotherapie – die aus dem Kreis stammen, aufbauen.

? Was soll mit der Datenbank erreicht werden?

!Ziel ist es, Kontakte zu den Studierenden und Auszubildenden zu pflegen und sie regelmäßig über die Entwicklung ihres Heimatkreises zu informieren. Gehegt wird die Hoffnung, dass so die Verbundenheit zum Kreis bestehen bleibt und einige nach ihrem Studium oder der Ausbildung zurückkehren.

? Welche Inhalte stellt die Datenbank bereit?

!Geplant sind unter anderem Informationen zu Initiativen und Veranstaltungen in der Gesundheitsversorgung, Praktikums- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die Nachfolger- und Mitarbeitersuche. Außerdem möchte der Kreis von den Studierenden und Auszubildenden erfahren, welche Wünsche und Ideen sie mitbringen.

? In welchen Abständen werden die Teilnehmer informiert?

!Ende dieses Jahres soll ein erstes Infoschreiben an die Studierenden und Auszubildenden gesendet werden. Geplant sind zunächst zwei Infobriefe pro Jahr. Für die Aufnahme in die Datenbank entstehen weder Kosten noch Verpflichtungen, ein Löschen aus dem Verteiler ist jederzeit möglich; die datenschutzrechtlichen Vorgaben werden beachtet.

? Wann kann festgestellt werden, ob die Datenbank erfolgreich ist oder eben auch nicht?

!Ob sich aus der Datenbank tatsächlich eine Zurückgewinnung medizinischer Fachkräfte ergibt, kann frühestens nach fünf Jahren evaluiert werden. Erfolgreich wäre die Datenbank schon, wenn sich Studierende und Auszubildende anmelden und eine positive Rückmeldung geben.

? An wen können sich Interessierte wenden?

!Informationen zur Datenbank gibt es bei Britta Salewski vom Fachbereich Gesundheit des Werra-Meißner-Kreises: Telefon 0 56 51/95 92 20 oder per Mail an britta.salewski@werra-meissner-kreis.de. Dort kann man sich auch in die Datenbank eintragen lassen.

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