„Ohne Rad kein Radball“

Werra-Meißner: Fünf Vereine erhalten Förderungen vom Landessportbund

+
Der stellvertretende Vorsitzende Florian Bangel, Ehrenvorsitzender Gerd Gries und der Vorsitzende David Stübner vom Radfahrverein Edelweiß Albungen.

Fünf Sportvereine erhielten Zusagen über Mittel für sinnvolle Investitionen vom Landessportbund per Post.

Eine Übergabe durch Joachim Kraus, den stellvertretenden Vorsitzenden des Sportkreises Werra-Meißner, konnte wegen der Corona-Pandemie nicht erfolgen. „Alle berechtigt gestellten Anträge wurden positiv beschieden“, freut sich Kraus, „damit ist die Förderung sehr verlässlich, selbst in dieser für den Sport schwierigen Zeit.“ Insgesamt konnten 12.879 Euro an die Vereine weitergeben werden.

Die Sportgemeinschaft 1919 Sontra muss für den Bau einer neuen Flutlichtanlage eine Gesamtinvestitionssumme von rund 63.650 Euro stemmen. „Der Landessportbund bezuschusst dieses Projekt mit 7920,50 Euro“, so Kraus, der in den letzten Monaten mit vielen Vereinen Kontakt hatte, die sich über die Möglichkeit der Umrüstung auf LED-Flutlicht erkundigten. 

In Sontra ist laut Kraus der Bau der Anlage ein Muss: „Ein Flutlichtmast wurde im Jahr 2019 bei einem Sturm beschädigt. Der Verein und die Stadt haben aus Sicherheitsgründe in der Folge die alten Flutlichtmasten abgerissen. Seither kann der Verein keine Abendspiele mehr ausrichten.“ Der Schützenverein Ellingerode baut eine neue Flutlichtanlage. Allerdings muss der Verein aus dem Stadtteil von Witzenhausen nur 829 Euro aufwenden, der Landessportbund trägt die Hälfte.

„Ohne Rad kein Radball“

„Ohne Rad kein Radball“, sagt Kraus mit einem Lächeln auf den Lippen und deswegen darf sich der Radfahrverein Edelweiß Albungen über zwei Radballräder im Wert von rund 5800 Euro freuen. Der in Frankfurt ortsansässige Landessportbund übernimmt 2849 Euro. Der Vorsitzende David Stübner erklärt die Investition: „Manche Räder sind 40 Jahre alt. Um den Spielbetrieb weiter aufrecht zu erhalten, war der Kauf von neuen Rädern wichtig. Zumal auch Reparaturen der alten Räder immer wieder Geld kosten.“

Aber warum sind die Räder so teuer? „Die Räder werden nur auf Bestellung gebaut und sie gibt es nicht von der Stange“, so Stübner, der 157 Mitglieder zählt und 14 aktive Radballer aus Albungen, Frankenhain, Reichensachsen, Hoheneiche und Waldkappel im Verein willkommen heißt. Die Möglichkeiten sind in Eschweges Stadtteil ideal, um die Randsportart Radball zu erlernen. „Ein halbes Jahr vergeht, bis ein Anfänger die Grundlagen beherrscht“, so der stellvertretende Vorsitzende Florian Bangel, der betont, dass jedes aktive Mitglied ein Rad vom Verein gestellt bekommt. 

Die positive Entwicklung des Vereins macht vor allem den Ehrenvorsitzenden Gerd Gries stolz, euphorisch berichtet das Urgestein über den UCI World Cup, der im vergangenen Jahr in der Bilsteinarena für Furore sorgte. Mit Blick in die Zukunft ist sich Gries sicher: „Wir werden unsere Tradition, den Radballsport in Albungen, weiter am Leben halten und dafür wird viel im Hintergrund gearbeitet.“

Rasenmäher zur Sportplatzpflege

Die Spielvereinigung Hopfelde-Hollstein hat einen Rasenmäher zur Sportplatzpflege für insgesamt 4100 Euro gekauft, um den heimischen Sportplatz weiterhin in Eigenregie in Schuss zu halten. Zehn Prozent übernimmt der Landessportbund.

Der SV Reichensachsen bekommt neue Trainingstore im Wert von 2790 Euro. Davon trägt der Landessportbund 1285,20 Euro. „Die vier Tore sind TÜV geprüft, fallen nie um und haben Rollen“, freut sich Ehrenabteilungsleiter Hans-Peter Apel, der in Zukunft vermehrt Trainingsspiele auf kleine Tore sehen wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare