Zum 1. August starten 22 Prozent mehr Azubis als im Vorjahr

Werra-Meißner-Kreis ist Spitzenreiter bei der Berufsausbildung

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Werra-Meißner. Gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt im Kreis gibt es im Bereich der Berufsausbildung: Die Anzahl der neu abgeschlossenen Lehrverträge zum 1. August ist um 22,2 Prozent höher als noch im Vorjahr. 

Damit wird ein Spitzenplatz im gesamten Bezirk der Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg (IHK) belegt. Insgesamt wurden zum Stichtag 30. Juni im Kreis 187 Lehrverträge geschlossen, davon 113 im kaufmännischen Bereich sowie 74 im gewerblich-technischen Bereich.

Die IHK verzeichnet nach eigenen Angaben im gesamten Bezirk ein Plus von 3,1 Prozent bei den neu eingetragenen Verträgen. Insgesamt wurden im IHK-Bezirk 3270 neue Lehrverträge gemeldet – zum Stichtag 30. Juni 2017 waren es 3172. Besonders zugenommen haben die gewerblich-technischen Berufe, in denen aktuell 1471 Lehrverträge neu abgeschlossen wurden (2017: 1370 Verträge). Bei den kaufmännischen Berufen ist die Anzahl mit 1799 Verträgen stabil geblieben (2017: 1802). „In den vergangenen zwei Jahren haben die Betriebe mehr und mehr die Initiative übernommen und bieten verstärkt Ausbildungsplätze an“, sagt der Präsident der IHK Kassel-Marburg, Jörg Ludwig Jordan.

Den größten Zuwachs an Verträgen verzeichnet neben dem Werra-Meißner-Kreis noch der Landkreis Hersfeld-Rotenburg (plus 10,5 Prozent). Der Schwalm-Eder-Kreis erreicht ein Plus von 3,5 Prozent, der Altkreis Marburg verzeichnet zur Jahresmitte eine Steigerung von 2,6 Prozent, Stadt und Landkreis Kassel liegen zusammen bei einem Plus von 1,1 Prozent. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg hingegen verzeichnet ein Minus von 2,5 Prozent. „Dieser Zwischenstand zeigt, dass die regionalen Unternehmen verstärkt auf Ausbildung setzen und dem zunehmenden Mangel an Fachkräften nicht tatenlos zuschauen“, sagt Jordan. Noch sind nicht alle Lehrstellen besetzt, das bereinigte Schlussergebnis steht im Herbst fest. (dir/mam)

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