Straßenbau: Zu wenig Geld für alle Projekte

Symbolbild

Werra-Meißner. Das Hessische Ministerium für Verkehr verschiebt drei für 2014 geplante Straßenbauprojekte im Werra-Meißner-Kreis auf das nächste Jahr. „Es wurde mehr versprochen, als in der Kasse war“, stellt Verkehrsminister Tarek Al-Wazir fest.

14 Projekte beginnen wie geplant. 23 Millionen Euro investiert das Land Hessen im Jahr 2014 in Straßenbauprojekte im Landkreis. Konkret verschiebt das Ministerium im Werra-Meißner-Kreis den Ausbau der Straße zwischen Schwalbenthal und Hausen in das Jahr 2015. Auch die Hausener Ortsdurchfahrt wird erst im kommenden Jahr ausgebaut. Genauso muss die Erneuerung der Straße zwischen Witzenhausen und Wendershausen warten. Im Zuge des Projekts soll auch die dortige Unterführung der Bahnstrecke renoviert werden. Al-Wazir erklärt die Verschiebungen: „Leider sind in der Vergangenheit von meinem Amtsvorgänger zu viele Straßenbauprojekte versprochen worden, für die absehbar das Geld fehlte.“ Die versprochenen Projekte im Landesstraßenbau für das Jahr 2013 / 2014 summieren sich laut des Verkehrsministers auf 200 Millionen Euro. „Tatsächlich stehen aber im Haushalt nur 158 Millionen Euro zur Verfügung.“ Man werde keine Projekte streichen, müsse jedoch einige verschieben, sagt Al-Wazir und versichert: „Klar ist auch, dass diese verschobenen Projekte innerhalb des neuen Landesstraßenbauprogramms 2015 bevorzugt behandelt werden.“ Für die Entscheidung, welche Projekte verschoben werden, bezog das Ministerium den derzeitigen Zustand der Straßen, die Verkehrssicherheit, eine absehbare fehlende Tragfähigkeit von Brücken sowie die Verkehrsbedeutung eines Streckenabschnittes mit ein. Landesweit müssen 63 von geplanten 204 Bauvorhaben verschoben werden, weil das Geld fehlt.

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Von Jonathan Vorrath

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