Die Linke fordert Gleichbehandlung im Nahverkehr: Schülerticket ausweiten

Eschwege. Die Kreistagsfraktion der Linken Werra-Meißner fordert, das von der Landesregierung eingeführte Schülerticket auszuweiten.

„Hier findet eine gravierende Ungleichbehandlung statt“, sagen die Sprecher der Andreas Heine und Bernhard Gassmann. Sie verlangen, die Benachteiligung von großen Bevölkerungsgruppen zu beenden.

Das kostenlose Schülerticket soll für alle Schüler und Auszubildende in Hessen gelten: Egal wo sie wohnen, welche Klasse oder welche Schule sie besuchen. Für Empfänger von Grundsicherung oder Arbeitslosengeld 2 soll ein Sozialticket geschaffen werden, das umfassende Mobilität garantiere und die im Hartz-IV-Satz vorgesehenen Kosten von 25,77 Euro nicht überschreite. Außerdem solle der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) im Werra-Meißner-Kreis ausgebaut werden. „Langfristig muss es einen kostenloses, steuerfinanzierten ÖPNV für alle geben“, sagen Gasssmann und Heine.

Das zu Beginn des Schuljahres eingeführte Schülerticket Hessen können Schüler in ganz Hessen kostenlos fahren, wenn der Schulträger die Kosten übernimmt. Gassmann und Heine kritisieren weiter, dass es unterschiedliche Preisvergünstigungen für unterschiedliche Bevölkerungsschichten gebe, Bezieher von Sozialleistungen aber keine Vergünstigungen vorgesehen seien.

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