Weg frei für den Pakt für den Nahcmittag

Kreis meldet sich für neues Betreuungsmodell an Grundschulen an 

Werra-Meissner. Der Schulausschuss des Werra-Meißner-Kreises hat sich für den Pakt für den Nachmittag ausgesprochen.

In seiner jüngsten Sitzung waren alle Ausschussmitglieder dafür, dass sich der Kreis für das neue Grundschulbetreuungsmodell beim Kultusministerium anmeldet. Acht Schulen wollen sich beteiligen. Das vom Land Hessen konzipierte Modell ist erst im zweiten Anlauf durchgegangen. Im Jahr zuvor lehnte der Kreistag eine Teilnahme noch ab. „Die Bedingungen haben sich jetzt deutlich verbessert“, sagt Ludger Arnold (SPD), Vorsitzender des Schulausschusses. 

Die Zuweisungen durch das Land Hessen würden jetzt über einen längeren Zeitraum stabil bleiben. Außerdem orientiere sich die Förderung für die Schulen nicht an der Zahl der Teilnehmer, sondern an der Größe der Grundschule. Noch nicht geklärt ist, wie Familien, die sich die Nachmittagsbetreuung nicht leisten können, an dem Programm teilnehmen. 

Diese Schulen machen mit:

Mitmachen werden die Alexander-von-Humboldt-Schule und die Struthschule in Eschwege, die Kesperschule in Witzenhausen, die Regenbogenschule in Sontra, die Ernst-Reuter-Schule in Neu-Eichenberg, die Schule am Fischbach in Fürstenhagen, die Gerhart-Hauptmann-Schule in Wanfried und die Grundschule am Brunnen vor dem Tore in Bad Sooden Allendorf.

Was genau der Pakt für den Nachmittag bedeutet und was die Betreuung kosten könnte, lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der Werra-Rundschau.

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