Werra-Meißner: Studie nennt im Kreis neun mögliche Hotelstandorte

Eschwege. In der Standortanalyse über Hotelprojekte im Werra-Meißner-Kreis werden neun Optionen genannt: in Eschwege, Wanfried, Sontra, Meinhard, Hessisch Lichtenau, Großalmerode und Bad Sooden-Allendorf.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft und der Geo-Naturpark legten die Studie am Mittwoch in Eschwege vor.

In sieben Kommunen im Werra-Meißner-Kreis werden insgesamt neun Areale für Hotelstandorte empfohlen.

„Das Exposé soll erst einmal Appetit machen“, sagt Dr. Lars Kleeberg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Adressaten sind die Kommunen im Kreis und potenzielle Geldgeber. Claudia Krabbes vom Geo-Naturpark: „Der Bedarf und Standortangebote sind da, jetzt fehlt ein Investor.“ Wo der gefunden werden könnte, ist für die Initiatoren der Standortanalyse klar: Projektentwickler wurden angesprochen, ebenso Hotelgruppen, aber auch heimische Investoren können sich Krabbes und Dr. Kleeberg vorstellen. Einige Interessenten gebe es schon, weitere sollen gewonnen werden. In jedem Fall gelte: Wenn Investoren auftauchen, könne ihnen das Exposé an die Hand gegeben werden. Genannt werden ehemalige Hotelstandorte, freie und sofort verfügbare Fläche sowie bisher anders genutzte Gebäude.

Anlass der Analysearbeit waren das Potenzial, das Wirtschaftsförderungsgesellschaft und Geo-Naturpark in der Region sehen, außerdem fehlende Bettenkapazität. In Gesprächen mit Gastronomen und Unternehmern sei deutlich geworden, dass vor allem in Spitzenzeiten Betten fehlten. Darüber hinaus seien die Möglichkeiten, größere Gruppen unterzubringen, sehr begrenzt.

Die großen Hotelkonzerne, so Dr. Kleeberg, würden bevorzugt im Vier- und Fünf-Sterne-Segment mit Bettenvolumen von mehr als 100 Betten investieren. Die Möglichkeit, eine solche Gruppe zu gewinnen sei eher gering. Aber: „Wenn ein Großer kommt, sagen wir natürlich nicht nein“, so Claudia Krabbes.

Rubriklistenbild: © dpa

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