Werraland passt Namen dem Konzept an 

Werraland Werkstätten
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Mittendrin im Werkstattgeschehen: Hier unterstützt Mirko Hagemann Werkstatt-Mitarbeiter Stefan Bucik bei Verpackungsarbeiten.

Das Sozialunternehmen Werraland hat seinem Namen seinem gewachsenem Konzept angepasst und firmiert jetzt unter Werraland Lebenswelten. 

Eschwege.Das Sozialunternehmen Werraland, mit fast 500 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen einer der größten Arbeitgeber in der Region, firmiert ab sofort unter einem neuen Namen. Werraland Lebenswelten nennt sich das Unternehmen mit Sitz auf dem Eschweger Hessenring ab sofort. „Dieser Name bildet besser ab, was wir mittlerweile tun“, sagt Georg Forchmann, Vorstandsmitglied der Werraland Lebenswelten.

Werkstätten machen nur noch zehn Prozent der Beschäftigten aus

Die Werkstätten des Betriebs, die bislang hauptsächlicher Bestandteil des Namens waren, machen inzwischen nur noch zehn Prozent der Beschäftigten des Gesamtunternehmens aus. „Deswegen war es Zeit für eine Namensänderung“, sagt Geschäftsführer Gerd Hoßbach. Seit rund fünf Jahren beschäftigt sich das Unternehmen mit der sensiblen Thematik. Denn Werraland Werkstätten habe sich in den vergangenen fast 50 Jahren als Marke im Werra-Meißner-Kreis etabliert. Nun sei es aber Zeit für ein Update.

Entscheidung des Verwaltungsrates

„Klar war, dass wir unseren Namenszusatz Werraland beibehalten wollen“, sagt Hoßbach. Denn mit Werraland verbinden viele Menschen die soziale Einrichtung zum Wohl von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen. Für den Begriff Lebenswelten hat sich der Werraland-Verwaltungsrat entschieden, da er für große Vielfalt stehe –- genau das, was das heimische Sozialunternehmen ausmache. Lebenswelten vereine die verschiedenen Wohnangebote, die Angebote für Kinder und Jugendliche, die Dienstleistungen für Menschen mit Beeinträchtigungen oder die Ausbildungsmöglichkeiten, beispielsweise im Beruflichen Ausbildungszentrum (BAZ). „Lebenswelten beschreibt das Unternehmen Werraland für die Zukunft“, sagt Hoßbach.

Für Geschäftsführer Hoßbach letztes großes Projekt

Gerd HoßbachGeschäftsführer Werraland

Für Gerd Hoßbach war es das letzte große Projekt – und ihm persönlich ein großes Anliegen. Zum Ende des Monats wird der 64-Jährige nach 20 Jahren als Geschäftsführer in den Ruhestand gehen. „Mit der Namensänderung wird meine Zeit abgeschlossen und etwas Neues kann beginnen“, sagt Hoßbach. Sein Nachfolger wird Georg Forchmann (29), der seit Oktober im Unternehmen ist.

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