2019 auch olympische Distanz 

Werraman: Ein neuer Streckenrekord und viele Zukunftspläne

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Die Titelverteidigerin: Anna Riethmüller gewinnt die Frauenwertung beim Werraman wie schon im Vorjahr und auch 2016. Mit einer Zeit von 1:08:04 Stunden ist sie eine gute halbe Minute langsamer als 2017. 

Eschwege. Der Werraman 2018 endete mit einem neuen Streckenrekord und im kommenden Jahr wird es noch spannender zur 16. Auflage des Volkstriathlons.

Der Werraman wird sich grundlegend erneuern. Dazu gehört auch die Reformierung des sportlichen Angebots. Im nächsten Jahr wird es eine zweite Wettkampfdistanz geben.

Die Veranstalter reagieren damit auf die zuletzt stark rückläufigen Starterzahlen -  in diesem Jahr waren rund 550 Teilnehmer gemeldet.

Im Ziel auf dem Marktplatz sorgte Moderator Sebastian Labitzke wieder für ordentliche Stimmung.

2019 die olympische Distanz im Programm

Neben der Sprintstrecke haben die Triathleten in Eschwege im kommenden Jahr auch die längere olympische Distanz zur Auswahl – 1,5 Kilometer schwimmen, 40 Kilometer Rad fahren und zehn Kilometer laufen. Eine professionelle Eventagentur, die eine Reihe von Großveranstaltungen betreut, darunter den Ironman in Frankfurt, wird die Organisation des Werraman übernehmen. Die Veranstalter versprechen sich davon auch eine Belebung des Rahmenprogramms.

Ein neuer Werraman-Rekord

Schaffte den Werraman in neuer Rekordzeit. Timo Pippart.

Bei den Männern gibt es einen neuen Streckenrekord und bei den Frauen verteidigt Vorjahresgewinnerin Anna Riethmüller ihren Titel und wird zum dritten Mal Siegerin beim Werraman. Bei hochsommerlichen Temperaturen hatten 550 Sportler ihre Teilnahme am 15. Eschweger Triathlon angemeldet; am Start waren dann angesichts der nicht ganz einfachen Wetterbedingungen einige Athleten weniger.

Seriensieger und Titelverteidiger Philipp Mock musste aus beruflichen Gründen kurzfristig auf den Start in seiner Heimatstadt verzichten – und verlor seinen Streckenrekord an Timo Pippart, der in 58:07 Minuten siegte und Mocks Rekord um 37 Sekunden verbesserte. Kurz hinter Pippart kam Kevin Reimuth in 58:33 Minuten als zweiter ins Ziel – ebenfalls unter der bisherigen Rekordzeit. Mirko Witte belegte in 1:00:14 Stunden PLatz drei.

Lesen Sie auch unseren Ticker zum Volkstriathlon: Werraman 2018 in Eschwege: Ein neuer Rekord und viele Sieger 

Anna Riethmüller benötigte bei ihrer Titelverteidigung am Samstag in 1:08:04 Stunden eine gute halbe Minute länger als im vergangenen Jahr. Ihr Vorsprung auf die Konkurrentinnen waren deutlich: Imke Reinhardt belegte Platz zwei mit mehr als sechs Minuten Rückstand; Mandy Luhn schwamm, radelte und lief auf Platz drei.

Die Bilder vom Werraman 2018

Bilder vom Werraman 2018 in Eschwege

Im Staffelwettbewerb gewann Schmerfeld Elektrotechnik die Firmenwertung. In der Kategorie Handicap siegte das Handballteam III der Werraland Werkstätten. Den Frauencup holte die Skimannschaft des Turn- und Sportvereins Retterode. Der Vereinstitel ging an den Eschweger Turn- und Sportverein.

Erstmals ausgetragen: der Kinderlauf

Erstmals ausgetragen wurde am Samstag der Kinderlauf. Die Mädchen und Jungen starteten in zwei Altersklassen, liefen 300 Meter beziehungsweise einen Kilometer. Über die kürzere Strecke lief Charlotte Ferch mit 1:13 Minuten die schnellste Zeit; die 1000-Meter-Distanz legte Lukas Lambach in 3:41 Minuten als schnellster Läufer zurück. 

Die Bilder vom Kinderlauf

Werraman 2018: Bilder vom Kinderlauf

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