Geldgeber für Triathlon: Stadtwerke bieten Unternehmen in der Region Partnerschaft beim Werraman an

Suche nach neuen Sponsoren

Suchen Geldgeber für den Werraman: Markus Lecke, Matthias Eisenhuth und Martina Horchelhahn (von links) bieten Sponsoren Partnerschaften an. Foto: Sagawe

Eschwege. Die Stadtwerke in Eschwege suchen neue Sponsoren für den Werraman. Nach Angaben von Geschäftsführer Markus Lecke läuft der Vertrag mit der Sparkasse Werra-Meißner nach dem Triathlon im Juli dieses Jahres aus. „Wir suchen einen oder mehrere neue Partner“, sagt Lecke, der davon ausgeht, dass die Sparkasse „ihr bisheriges Engagement in der jetzigen Form nicht verlängert“.

Für das Geldinstitut ist das längst noch nicht beschlossene Sache. Unternehmenssprecher Ulrich Siebald zeigte sich gestern überrascht von der Einschätzung Leckes: „Wir werden uns den Werraman im Juli ansehen, bewerten und dann neu darüber nachdenken.“ Siebald bestätigte, dass der Drei-Jahres-Vertrag im Sommer ausläuft. „Die Sparkasse hat aber noch keine Entscheidung darüber getroffen, wie es danach weitergeht.“ Siebald wies in diesen Zusammenhang darauf hin, dass schon im vergangenen Jahr über eine breitere Sponsorenbasis diskutiert worden sei.

Das Engagement des oder der neuen Geldgeber, so Lecke, solle sich in einer Größenordnung von insgesamt 10 000 Euro bewegen. Das ist der Betrag, den die Veranstalter zur Finanzierung des Wettkampfes neben den Startgeldern benötigen. Das Budget bezifferte der Geschäftsführer mit 30 000 bis 35 000 Euro. Hinzu komme der mindestens ebenso große Aufwand der Stadtwerke, die sich vor allem mit Personal beteiligen. „Wir sind der Hauptsponsor“, sagt Lecke. Das solle in Zukunft auch in der optischen Präsenz des Energieversorgungsunternehmens im Zieleinlauf auf dem Marktplatz deutlich werden.

Um die Sponsorenakquise kümmert sich im Organisationsteam jetzt Matthias Eisenhuth, den Lecke und Orga-Chefin Martina Horchelhahn am Dienstag in Eschwege vorstellten. Er sei der heimischen Sportszene eng verbunden, sagte der 43-Jährige. #Mit Bekanntwerden der Werratalsee-Problematik, so Horchelhahn, würden sich Anfragen der Athleten zu diesem Thema häufen. „Wir nehmen das sehr ernst und werden die Schwimmer nur in den See schicken, wenn das völlig unbedenklich ist“, so Horchelhahn.

Von Harald Sagawe

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