Triathlonverband: Werra ist keine Alternative

Eschwege. Martin Hannappel, Geschäftsführer vom Hessischen Triathlon-Verband (HTV), hätte persönlich keine Probleme gehabt, den Schwimmwettbewerb der Hessenmeisterschaft, die am 25. August im Rahmen vom Werraman in Eschwege ausgetragen wird, in die Werra zu verlegen.

So sehen es die Organisatoren der Stadtwerke in ihrem Plan B auch für den Werraman vor, sollte der Qualitätstest entsprechend gut ausfallen.

„Wenn die Schwimmwasser-Qualität den Start hergegeben hätte, wäre ich bereit gewesen. Ich bin auch schon in der Fulda unter Wettbewerbsbedingungen gestartet oder schwimme sehr gerne in der Nordsee“, machte Martin Hannappel im Gespräch mit der WR deutlich. Soll heißen, das salzhaltige Wasser hätte ihn nicht gestört. „Die Werra gibt die von uns geforderten Voraussetzungen derzeit allerdings nicht her, das Wasseramt rät uns aus Gründen der Gesundheitsgefährdung vom Flussschwimmen ab“, so der HTV-Geschäftsführer.

Sollte auch für den Werratalsee keine Startgenehmigungt erteilt werden, dann würde die Hessenmeisterschaft als Duathlon ausgetragen. Das sieht, wie Martin Hannappel erklärt, die Sportordnung des Verbandes so vor.

Von Harald Triller

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