Triathlon am 19. Juli nach zwei Jahren wieder auf den alten Strecken

Der Werraman ist zurück in Eschwege

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Werraman-Präsentation: (von links) Ulrich Siebald, Frank Nickel (beide Sparkasse), JaquelineLichtenwald, Martina Horchelhahn (beide Werramanverein), Patrick Reiß, Hartmut Adam, (beide Stadt Eschwege) Markus Lecke (Stadtwerke), Mirko Rascher und Peter Eberhardt (beide Werramanverein) stellen das Wettkampfkonzept vor.

Eschwege. Der Werraman kehrt zurück nach Eschwege. Am Samstag, 19. Juli, wird der elfte Eschwege-Triathlon wieder auf den alten Wettkampfstrecken ausgetragen.

Die Schwimmdistanzen legen die Dreikämpfer im Werratalsee zurück, per Rad geht es vom Westufer auf den Rundkurs von Eschwege durch den Schlierbachswald und über Wanfried zurück in die Kreisstadt, wo der abschließende Fünf-Kilometer-Lauf auf dem Programm steht. „Wir hoffen, dass uns der See keinen Strich durch die Rechnung macht“, sagte die Vorsitzende des Werraman-Vereins, Martina Horchelhahn, während der Präsentation des Wettkampfprogrammes.

Weil der Werratalsee in den vergangenen beiden Jahren mit Cyanobakterien überlagert war, musste der Triathlon 2012 und 2013 verlegt werden. Geschwommen wurde im Meinhardsee und die Radstrecke führte durch die Hessische Schweiz, bevor die Triathleten in Eschwege auf die Laufstrecke gingen. Neben dem Volkstriathlon findet am 19. Juli erneut die hessische Meisterschaft über die Sprintstrecke in Eschwege statt. Lediglich die Schwimmdistanzen zum Auftakt des Dreikampfes weichen voneinander ab.  Die Meisterschaftstriathleten müssen 750 statt der sonst vorgegebenen 400 Meter schwimmen.

Mit dem Rad werden jeweils 22 Kilometer zurück gelegt, und die Laufstrecke ist mit fünf Kilometern auch in der Länge identisch. Vorjahressieger Philipp Mock, der bereits zum zehnten Mal antritt und erneut Favorit ist, will seinen Titel verteidigen. Bei seinem ersten Start, so der heute 26-Jährige im Interview, habe er sich unter dem Namen seines Vaters angemeldet, weil er das damalige Mindestalter von 18 Jahren noch nicht erreicht hatte. „Am Werraman hängt mein Herz“, so die Liebeserklärung Mocks, der inzwischen Wettkämpfe in aller Welt bestreitet.

Von Harald Sagawe

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