Wetter trübt Aussichten auf Arbeitsmarkt ein

Eschwege. Der trübe Winter hat im Janaur auch für Eintrübung auf dem Arbeitsmarkt gesorgt. Gegenüber dem Dezember kletterte die Arbeitslosenquote im Werra-Meißner-Kreis von 6,2 auf 7,4 Prozent im Januar.

Im Altkreis Eschwege waren im Januar 7,6 Prozent der Erwerbsfähigen ohne Job, im Dezember waren es nur 6,2 Prozent. Mit 7,1 Prozent Arbeitlosigkeit fiel die Quote im Altkreis Witzenhausen etwas geringer aus. Insgesamt waren im Werra-Meißner-Kreis zu Jahresbeginn 3712 Menschen ohne Arbeit. Das sind 573 mehr gegenüber dem Vormonat. Die größte Gruppe bilden mit 1296 dabei Menschen, die älter als 50 Jahre sind.

Als Gründe für den sichtbaren Anstieg der Erwerbslosigkeit nennt die Arbeitsagentur witterungsbedingte Entlassungen in allen Außenberufen sowie das Ende des Weihnachtsgeschäftes, das vor allem Beschäftigte des Einzelhandels und von Logistikunternehmen getroffen hat. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit liege jedoch saisonüblich im Trend der vergangenen fünf Jahre, sagte Christina Funedda, Sprecherin der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit.

Dennoch würden sich die Aussichten auf den Arbeitsmarkt verschlechtern. Das belegt der Anstieg der Arbeitslosengeld-I-Empfänger. Der Arbeitsmarkt zeigt sich nicht mehr so aufnahmefähig wie im letzten Jahr. Die Chancen, einen neuen Arbeitsplatz zu finden, haben sich deutlich verschlechtert. Die Zahl der gemeldeten Stellen ist 2012 hessenweit um 28 Prozent gesunken. (salz)

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