Umweltberaterin des Kreises hilft

Wie Gerümpel von Dachboden und Keller richtig entsorgt werden

Eschwege. Das Jahr 2018 ist gerade mal zwei Wochen alt, die guten Vorsätze gedanklich noch sehr präsent. Zu denen gehört auch immer wieder, einmal den Dachboden oder Keller zu entrümpeln. Doch wohin mit alten Vorhängen, ausgemustertem Spielzeug und zerbrochenen Spiegeln?

Spiegel, Porzellan und Mikrowellen-Geschirr

Wer noch das alte Porzellan von Oma auf dem Dachboden findet, das aufgrund zahlreicher abgesplitterter Henkel und rissiger Oberflächen nur noch einen emotionalen Wert besitzt, kann dieses in die Restmülltonne werfen. Gleiches gilt für nicht mehr brauchbare Blumentöpfe, altes Steingut oder Spiegel, die mehr aus Scherben als aus einer einzigen Scheibe bestehen. 

„Und auch defekte Kaffeekannen oder kaputtes Mikrowellen-Geschirr kommt in die Restmülltonne“, heißt es bei der Abfallberatung des Werra-Meißner-Kreises, die in den vergangenen Tagen bereits mehrfach nach der richtigen Entsorgung von nicht mehr brauchbaren Gegenständen gefragt wurde (Gabriele Maxisch, Telefon 0 56 51/3 02 47 51).

Gardinen und Vorhänge

Sind alte Gardinen und Vorhänge aufgetaucht, die noch einigermaßen in Ordnung sind, können diese noch Verwendung finden, wenn sie in einen Altkleidercontainer geworfen werden. Sie können zum Beispiel als Industrie-Lumpen genutzt werden. Auch ein Altkleidercontainer befindet sich auf dem Areal der Abfallentsorgungsanlage.

Farben, Lacke und Elektrogeräte

Sonderabfälle wie Farben, Lacke und Lösemittel oder defekte Elektrogeräte sind bei der Annahme kostenfrei; zweimal im Jahr gibt es zudem eine Elektro-Altgeräte-Sammlung.

Möbelstücke, Matratzen Und Teppiche

Sperrige Einrichtungsgegenstände wie alte Regale oder Matratzen können zu der Abfallentsorgungsanlage in Weidenhausen gebracht werden. Die hat unter der Woche täglich von 8 bis 16 Uhr geöffnet, samstags schließt sie bereits um 11 Uhr. Für 100 Kilogramm Sperrmüll werden 14,50 Euro berechnet, bei Kleinmengen, der sogenannten Kofferraum-Ladung, sind es zehn Euro. Das gilt übrigens auch für den selbst weggebrachten Restmüll, sollte die entsprechende Tonne nach dem Entrümpeln bereits voll sein.

Wer den Sperrmüll nicht selbst wegbringen möchte, kann ihn auch abholen lassen: Bis zu viermal im Jahr kommen Mitarbeiter des Abfall-Zweckverbandes Werra-Meißner vorbei und packen ein, was nicht mehr gebraucht wird. Dafür ist eine Anmeldung erforderlich, die entsprechenden Anmeldekarten gibt es bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung) oder im Internet unter www.zva-wmk.de

Die Tauschbörse

Auf Dachböden oder in Kellern finden sich auch oft noch Sachen, die nicht kaputt sind. „Grundsätzlich sollten intakte Dinge nicht weggeworfen werden“, findet Umweltberaterin Gabriele Maxisch. In der Online-Tauschbörse des Werra-Meißner-Kreiseswww.tausch-hier-wmk.de können Gegenstände zum Beispiel aus den Bereichen Haus und Garten, Kinder sowie Sport und Hobby zum Verschenken oder zum Tauschen angeboten werden. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare