Wiederkehrende Straßenbeiträge: In Eschwege werden Vor- und Nachteile diskutiert

Hohe Kosten: Mit zum Teil fünfstelligen Beiträgen werden die Anlieger des Langenhainer Wegs am Ausbau beteiligt. Für sie kommt die Satzungsänderung zu spät. Archivfoto: Sagawe

Eschwege. Die Kreisstadt Eschwege prüft die Umstellung ihrer Straßenbeitragssatzung von einmaligen auf wiederkehrende Beiträge. 

Um Härten zu vermeiden und die zum Teil hohen Ausbaukosten auf mehr Beitragszahler zu verteilen, will die Stadt Eschwege ihre Straßenbeitragssatzung umstellen. Ein Rechenbeispiel, das am Mittwochabend präsentiert wurde: Bei ein und demselben würde der Eigentümer eines 700 Quadratmeter großen Grundstücks bei der Erhebung einmaliger Beiträgen 19 500 Euro bezahlen. Bei wiederkehrenden Beiträgen würden die Kosten auf das gesamte Abrechnungsgebiet verteilt und für den Musteranlieger mit 686 Euro zu Buche schlagen.

Nachteile sind, dass die wiederkehrenden Straßenbeiträge möglicherweise jährlich zu zahlen sind. Wer beim heutigen System einmal für die Straße vor der eigenen Haustür bezahlt hat, wird über Jahrzehnte nicht wieder zur Kasse gebeten.

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